Vortrag über den Hexenwahn

Malborn (red) Was trieb die Leute an, ihre Nachbarn, Bekannte oder Verwandte als Hexen oder Hexer zu bezeichnen? Welchen Einfluss hatten die jeweiligen Landesherren? Welche Vorteile hatten die Ankläger? Warum wurden einige der eifrigsten Hexenjäger später selbst zum Opfer? Um Fragen wie diese geht es am Dienstag, 12. September, in einem Vortrag von Dittmar Lauer im Pfarrheim in Malborn. In der Region gab es zwei Wellen der Hexenverfolgung: von 1580 - 1600 und von 1625 bis 1630. Mehr als 200 Verfahren seien belegt.

Lauer war bis 2011 Vorsitzender des Fördervereins der Burg Grimburg.