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VR-Bank Hunsrück-Mosel unterstützt 24 Chöre und Gesangvereine

Förderung : Ein Impuls für den gemeinsamen Gesang

VR-Bank Hunsrück-Mosel unterstützt 24 Chöre und Gesangvereine aus ihrem Geschäftsgebiet mit Spenden in Höhe von insgesamt 20.000 Euro.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hatten und haben viele Facetten - zwei Jahre lang mussten viele Veranstaltungen abgesagt werden, das Vereinsleben wurde erheblich beeinträchtigt, Mitglieder gingen verloren, das gemeinsame Üben oder Training musste ausfallen, nicht nur im Sport, sondern auch in der Musik. Gerade Chöre und Gesangvereine hatten unter den Beschränkungen zu leiden - auch im Kreis Bernkastel-Wittlich. „Die beiden Corona-Jahre haben in der kulturellen Landschaft Spuren hinterlassen“, sagt Marcus Heintel, der Vorsitzende des Kreischorverbands Bernkastel-Wittlich. Er berichtet von einer Vereinsauflösung, und dass es nach wie vor Vereine und Chöre gäbe, die noch etwas zurückhaltend seien.

Umso mehr freute sich Heintel stellvertretend für 24 Chöre und Gesangvereine aus dem Geschäftsgebiet der VR-Bank Hunsrück-Mosel, dass die Genossenschaftsbank die Nachwuchsarbeit finanziell unterstützt, mit einer Gesamtspende von 20.000 Euro aus Mitteln aus dem Gewinnsparen. Wegen der anhaltend hohen Inzidenzzahlen verzichtete die Bank auf eine gemeinsame Feierstunde mit den Vereinsvertretern. Dafür erhielten die Chöre und Vereine die gute Nachricht per Post.

Auch Markus Bäumler, Vorstand der VR-Bank Hunsrück-Mosel, betont die schwierige Zeit, die hinter den Sängerinnen und Sängern liegt:  „Die vergangenen zwei Jahre haben dem Chorleben in Deutschland stark zugesetzt. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen waren Chorproben zeitweise kaum möglich. Vielerorts ist die Chorarbeit leider sogar ganz zum Erliegen gekommen. Inzwischen ist ein gemeinsames Singen wieder möglich und uns freut besonders, dass die meisten Chöre und Gesangvereine in unserer Region die letzten Herausforderungen gut gemeistert haben.“ Für Bäumler sind Chöre und Gesangvereine „ein wichtiger kultureller Faktor in unserer Region und leisten sie einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander.“

Heintel bedankte sich für die Anerkennung der Chorarbeit - und konnte zudem auch gute Nachrichten verkünden: „Trotz allem ist die Zahl unserer Mitglieder und Aktiven relativ stabil geblieben und wir spüren nach wie vor, dass die Lust und der Drang, wieder gemeinsam zu singen, vorhanden ist. Das zeigt sich auch an den zuletzt steigenden Zahlen von Veranstaltungen. Sehr viele Chöre und Vereine haben die Zwischenzeit für neue Probenformate genutzt.“