Wallfahrt der Berufenen

KLAUSEN/TRIER. (red) Rund 60 Priester und Diakone aus dem Visitationsbezirk Trier haben an der traditionellen Wallfahrt nach Klausen teilgenommen. Von verschiedenen Orten des Bezirks legten sie unterschiedliche Wegstrecken zurück - teils zu Fuß, teils mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.

Den Abschluss bildete ein Gottesdienst mit Weihbischof Leo Schwarz. In seiner Predigt ging er auf das Thema "Berufung" ein und bezeichnete dieses als die "größte Herausforderung der Kirche der Neuzeit". Er räumte ein, dass junge Menschen heute ihre Schwierigkeiten hätten, ihre Berufungen zu erkennen. "Aber es gibt auch heute noch die Berufungen. Dabei kommt es auf das Beispiel und die Glaubwürdigkeit der Berufenen an", sagte er. "Wir müssen das wollen, was Jesus Christus will und das nicht wollen, was er nicht will", zitierte Weihbischof Schwarz Papst Benedikt XVI. Mit Blick auf die Berufung seien zwei Haltungen unverzichtbar: "Wir müssen bei ihm bleiben. - Wir müssen zur Sendung bereit sein." Die Wallfahrt endete mit einem Essen und einem Beisammensein, das Pater Karl-Josef Meyer vorbereitet hat.

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