Was soll auf die Homepage?

Optisch wie inhaltlich ansprechender will sich Thalfang künftig im Internet präsentieren. Schwerpunkt soll ein Bürgerinformationssystem werden, das keine Wünsche offen lässt und zukunftssicher ist.

Thalfang. (doth) "Derzeit stellen wir zusammen, was die neuen Thalfanger Internetseiten bringen sollen", erklärt Michael Suska von der Gemeindeverwaltung. Ist das Leistungsverzeichnis fertig, wird es den Fraktionen im Verbandsgemeinderat vorgelegt und dort erst einmal diskutiert.

"Wir wollen mit dem neuen Internetauftritt künftigen Entwicklungen Rechnung tragen", begründet Suska die Notwendigkeit dieses Schrittes. Die Seiten sollen nicht nur schöner aussehen, sondern vor allem bürger- und sogar behindertenfreundlich werden, beispielsweise für Sehbehinderte.

Auch das touristische Angebot der Region wird mitintegriert. "Das werden Seiten nach allen Regeln der Kunst", so Suska. Derzeit werde auch darüber nachgedacht, ob und wie Bürger und Vereine in die Gestaltung miteinbezogen werden können. Wenn feststeht, was die neuen Seiten Thalfangs alles bringen sollen, wird die Neugestaltung ausgeschrieben. "Genügend Fachfirmen dafür gibt es in der Region", sagt der Büroleiter von Bürgermeister Hans-Dieter Dellwo.

Wieviel das kosten wird, steht noch nicht fest, aber: "Der neue Internet-Auftritt soll ein dynamischer Prozess werden, in dem sich alle Bürger und gesellschaftlichen Gruppen wiederfinden und mit Links verbunden werden." Alles soll stets auf dem neuesten Stand und einfach zu handhaben sein.

Der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) des Verbandsgemeinderates vertagte das Thema in seiner jüngsten Sitzung jedoch erst einmal. Es steht erneut auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil der nächsten HFA-Sitzung.

Das Gremium ermächtigte Bürgermeister Hans-Dieter Dellwo im nichtöffentlichen Teil, die Verträge mit der Bahn AG zum Erwerb des Schienenstrangs der Hunsrückbahn zu unterschreiben. Mittel in Höhe von 100 000 Euro stehen als Anteil Thalfangs dafür im Haushalt bereit.

Die Kommunal- und Verwaltungsreform war ebenfalls Thema, das jedoch noch einmal in der nächsten öffentlichen Sitzung des Verbandsgemeinderates auf die Tagesordnung kommt.