Wein-Nachts-Markt

Zur Flugblattaktion in Traben-Trarbach schreibt dieser Leser:

Als einer der 120 Teilnehmer an der Einwohnerfragestunde vom 6. Februar distanziere ich mich energisch von dem Inhalt des Flugblattes vom 22. Februar! Die am 6. Februar im Stadthaus versammelten Mitbürger waren durchaus nicht einer Meinung! Geprägt durch Buhrufe und lautes Zwischenrufen einzelner Teilnehmer fand eine Fragestunde der besonders unrühmlichen Art statt. Stadtbürgermeisterin Frau Pönnighaus und VG-Bürgermeister Herr Weißgerber wurden von Teilen der Zuhörerschaft teilweise aggressiv unterbrochen. Diese Unterbrechungen ließen eine angemessene Diskussion nicht zu. Mit diesem Flugblatt ist ein weiterer negativer Höhepunkt in der Auseinandersetzung um den finanziellen Aspekt des Wein-Nachts-Marktes erreicht. Anstatt die Klärung durch die Kommunalaufsicht abzuwarten, haben die Verfasser (nicht die angeblichen Unterzeichner!) ihrem angeblichen Anliegen, Traben-Trarbach vor Schaden zu bewahren, einen Bärendienst erwiesen. Warten wir Bürger doch die Ergebnisse der unabhängigen Prüfung ab! Dann haben wir Fakten, mit denen wir für unsere Stadt weiter arbeiten können. Mit einer Auseinandersetzung auf dem geradezu unterirdischen Niveau dieses Flugblattes kann nichts Positives erreicht werden. Das Martin-Luther-King-Zitat spricht mir allerdings aus der Seele: "Mich besorgt nicht das Geschrei der Bösen, mich besorgt die Stille der Guten." Ich zitiere gerne Martin Luther King ein weiteres Mal: "Jede Krise hat nicht nur ihre Gefahren, sondern auch ihre Möglichkeiten." Achim Ochs, Traben-Trarbach/Wolf

Mehr von Volksfreund