Wein statt Wodka

Die tollen Tage sind vorbei. Die letzten Kater dürften verflogen sein. Vor Beginn der heißen Phase der Fastnacht ist viel über den übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen gesprochen und geschrieben worden.

Das hat zu einer gewissen Sensibilisierung beigetragen: bei den Mitwirkenden der Züge wie auch bei den Zuschauern. Zumindest war weniger Hochprozentiges zu sehen als in den Vorjahren. Demzufolge waren zumindest nachmittags auch nur wenige alkoholisierte Leute zu sehen. Bei vielen Zügen wurde Glühwein ausgeschenkt. Das lasse ich mir gefallen, schließlich herrschten ja auch eisige Temperaturen. Den Glühwein schütten die Leute auch nicht so in sich hinein wie den Inhalt einer Schnapsflasche. Alkohol hat immer zur Fastnacht gehört. Daran wird sich auch nichts ändern. Mit Wein macht das Feiern aber viel mehr Spaß als mit Wodka. Die tollen Tage sind also vorbei.

Aufmerksame Leser dieser Kolumne wissen schon, was jetzt kommt. Ich entsage bis Ostern dem Wein und habe mir auch vorgenommen, den Kühlschrank nicht so oft zu öffnen. Schwer fällt mir zumindest der Wein verzicht nicht. Und Sie dürfen gewiss sein: Nach Ostern werde ich an dieser Stelle berichten, mit welchem hoffentlich tollen Wein ich die Fastenzeit beendet habe.

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