Weinfreuden in der Nussbaumallee

Mit fast zwei Kilometern Länge ist sie die größte Nussbaumallee an der Mosel. Das 15. Brauneberger Wein-Straßenfest in dieser Allee war wieder einmal zum Wohlfühlen.

Brauneberg. (ger) "Viel los hier" — der Ausspruch einer Besucherin aus dem Schwäbischen wird vielfach bestätigt, in verschiedenen Dialekten und Sprachen. Die Gästezimmer in Brauneberg und den Nachbardörfern sind ausgebucht. Das Brauneberger Wein-Straßenfest steht für Wohlfühl-Ambiente, kulinarische Genüsse und gemütliches Schlendern durch die Nussbaumallee. Der Duft frisch gemähten Grases kommt von den Wiesen am Moselufer. Die vielen Pavillons und Sitzgelegenheiten unter den Nussbäumen versprühen Atmosphäre auf 600 Metern Länge.

Allee für das Fest fit gemacht

Überall in den umgebenden Gärten und Höfen genießen Besucher den Brauneberger Wein, kombiniert mit leichter Küche oder kräftigem Imbiss. Ein Künstler erstellt Porträt-Skizzen. Panflötenmusik erklingt, ein Junge verkauft Kürbisse. Große Blumengestecke auf Weinfässern und in Traubenbottichen sorgen für das besondere Etwas. "Auf das schöne Ambiente sind wir ganz stolz", sagen Braunebergs Ortsbürgermeister Klaus Denzer sowie die Mitorganisatoren Udo Schiffmann und Kurt Kranz bei der Eröffnung am Freitagabend. "Zudem hat uns Wetterhoch Kathrina bestes Spätsommerwetter beschert". Weinkönigin Lisa I. mit ihren Prinzessinnen Nora und Vanessa: "Genießt die drei Tage in unserem Weinparadies".

Und das haben die vielen Gäste bis zum Sonntagabend gerne getan in der Brauneberger Flaniermeile unter der Nussbaumallee. Diese war rechtzeitig zum Fest mit einem neuen Straßenbelag versehen worden. So konnte bei der Eröffnung die achtjährige Kunstradfahrerin Marlin Rädler aus Brauneberg ihre Kunst auf dem Einrad vorführen.

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