Weinkirmes am Feuerwehrhaus

Am neuen Standort rund ums Feuerwehrhaus haben die Erdener und ihre Gäste eine Weinkirmes gefeiert, die sich erstmals völlig anders präsentiert hat.

Erden. (urs) Die Premiere scheint geglückt: Am Eröffnungsabend der "neuen" Erdener Weinkirmes fühlten sich die Besucher jedenfalls sichtlich wohl. Der Umzug vom Festplatz am Moselufer zum Feuerwehrhaus in der Hauptstraße könnte die richtige Entscheidung zur rechten Zeit gewesen sein. Eingestimmt auf den alternativen Standort mit Blick auf die Kirche hatte eine hochkarätige Weinprobe. Zugelassen waren nur Weine von Winzern, die sich aktiv oder inaktiv in der Feuerwehr engagieren.

Den Hintergrund dieser Regelung erläuterte Weinkönigin Stefanie I. in ihrer kurzen Begrüßung. Das "Wiederaufleben" der Weinkirmes sei der Freiwilligen Feuerwehr Erden zu verdanken. Sie starte durch mit einem völlig anderen Programm rund um Wein, Musik und Tanz. Wehrführer Norbert Burbach erinnerte an die lange Tradition der über viele Jahre von Heimatverein und Feuerwehr ausgerichteten Weinkirmes. 34 Jahre lang sei im Festzelt am Moselufer gefeiert worden. "Wir hatten Super-Jahre", hebt er hervor. Doch die Zeiten hätten sich geändert: "Es ist alles teurer geworden, die Kosten waren nicht mehr zu buckeln. "Daher habe die Feuerwehr ihren jährlichen Tag der offenen Tür um einen Monat vorverlegt auf das Kirmeswochenende, an dem nun beides verbunden wird.

Bei der Weinprobe präsentierten neun Winzer 36 Weine. Darunter trockene Spätlesen und Rotweine, Classic-Weine und halbtrockene Gewächse sowie edelsüße Beerenauslesen. Der Wehlener Peter Keifer schätzt seit Jahren die Weine des Nachbarortes: "Von Erden ist man stets gewohnt, gute bis sehr gute Weine kredenzt zu bekommen."Daher komme er gerne her: "Es macht Spaß, hier diese Superweine zu probieren und zu genießen."