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360 Grad Döner Imbiss in Wittlich ist für die beste Pommes nominiert

Wettbewerb „Die beste Pommes“ : Döner, Pizza & Co. in zehn Varianten: Imbiss-Konzept in Wittlich geht gegen die Norm

Döner mit Ananas, Pesto oder Tortilla-Chips? Im Wittlicher Imbiss „360 Grad: Gegrillt & Gechillt“ gibt es die ein oder andere Kuriosität, die man so nirgendwo sonst in der Region findet. Der Laden ist für unseren Wettbewerb „Die beste Pommes“ nominiert.

Als Turan Yigit sich dazu entschied, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und einen Kebabladen in Wittlich zu eröffnen, war ihm eines sofort klar: „Ich wollte unbedingt etwas Hochwertiges schaffen. Ich war genervt, dass viele Dönerbuden so stillos aussehen. Für meinen Imbiss hatte ich etwas Besonderes vor“, erzählt der Inhaber von „360 Grad: Gegrillt & Gechillt“.

Für den gebürtigen Wittlicher stand dann 2011 beim Bau seines Imbissgebäudes in der Römerstraße, neben dem Globus Baumarkt, die Vision für das Konzept bereits fest. Ein Ambiente, das zum Bleiben und Entspannen einlädt, und Essen, das nicht der Norm entspricht.

Döner in zehn verschiedenen „Styles“

Wer heute bei Yigit einen „Döner“ bestellt, der muss schon etwas genauer sein. Den gibt’s bei 360 Grad nämlich in zehn Versionen oder „Styles“, wie Yigit sie nennt: Klassisch, Texas, Hawaii, Italian, Asia, Country, Deutschland, Taco, Veggie und mit Falafel. Eine breite Auswahl, zu der beispielsweise Döner mit Ananas, Pesto, frittierten Kartoffeln oder Tortilla-Chips gehören. Dazu habe er zahlreiche Saucen selbst entwickelt.

„Es wäre doch schade, wenn man den Döner einfach so lässt, wie man ihn kennt, und damit sein Potenzial verschenkt. Wir gehen mit der Zeit mit“, erklärt Yigit die Motivation hinter seinen „Styles“.

Die Auswahl im 360 Grad ist sogar noch deutlich größer, da neben Döner auch Pizza, Burger, Wraps und Pide in den oben genannten Varianten angeboten werden. Eine Besonderheit der Burger: Statt typischer Bulette werden sie im 360 Grad mit Kebabfleisch von der Pute oder vom Rind belegt – Yigit nennt das den K-Burger.

Selbstgemacht: Vor allem die Pide ziehen Kunden in den Imbiss

Worauf der Inhaber besonders stolz ist und was seiner Aussage nach auch Kunden von weit her in seinen Imbiss lockt, sind die selbst gemachten Pide. Ein luftiges Fladenbrot, das mit Fleisch vom Spieß und – je nach Style – diversen Zutaten und selbst gemachten Saucen belegt wird. Yigit: „Das habe ich so nirgendwo in der Region gesehen. Kunden kommen aus Trier und Morbach her, nur um das zu essen.“

Eine große Karte bringt verständlicherweise auch eine Menge Arbeit mit sich. Nur mit einem Team von acht Leuten schafft Yigit es, den Laden seinen Qualitätsstandards entsprechend zu bewirten. Während drei bis fünf Mitarbeiter die Kunden an der Theke bedienen, kümmern sich weitere Angestellte in der Küche um die frische Zubereitung der Teige für Pizza und Pide.

Das Brot für die Döner und Burger sei zwar nicht selbst gemacht, aber täglich bei Askan’s Bäckerei in der Friedrichstraße eingekauft. Den Rest seiner Zutaten erhält Yigit vom Lebensmittellieferanten oder besorgt sie selbst im nahe liegenden Supermarkt.

Yigit ist zufrieden, wie sein Laden, den er 2014 gegründet hat, mittlerweile läuft, und fühlt sich geschmeichelt von der Nominierung für unseren Wettbewerb „Die beste Pommes“, bei dem wir den besten Imbiss des Landkreises Bernkastel-Wittlich suchen.

Rückblickend sagt er zu seiner ungewöhnlichen Idee: „Früher wurde an mir gezweifelt, heute sehe ich, wie andere Läden mein Konzept kopieren. Das zeigt, das ich wohl was richtig gemacht habe.“

Welches Imbisslokal das beste im Landkreis Bernkastel-Wittlich ist, entscheiden die Leser unserer Zeitung bei einer Online-Abstimmung, nachdem alle nominierten Betriebe vorgestellt wurden.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Hinter den Kulissen bei 360 Grad: Gegrillt und Gechillt in Wittlich