Wie zwei Geschwister der Hexe ein Schnippchen schlagen

Trier · "Hänsel und Gretel" - das ist eine tolle Geschichte. Und Musik gibt es auch dazu. Eine Oper ist das, die auf einer großen Theaterbühne aufgeführt wird. Ich gehe hin, wenn das Märchen in der Tuchfabrik in Trier zu sehen ist.

Trier. "Hänsel und Gretel" - die Geschichte von den beiden Geschwistern kennt ihr bestimmt aus eurem Märchenbuch: Die Brüder Grimm haben aufgeschrieben, wie Bruder und Schwester sich im Wald verirren und von den Traumgestalten Sandmann und Taumann verzaubert werden. Auf der Suche nach einem Ausweg kommen sie zu einem Haus aus Lebkuchen. Lecker, denkt ihr? Das dachten auch Hänsel und Gretel, knabberten an den Süßigkeiten, als plötzlich eine alte Frau aus dem Haus kam. Aber es war keine liebenswerte Dame, sondern eine Hexe, die den Hänsel einsperrte, ihm viel zu essen gab, weil sie wollte, dass er dick wird. Denn sie wollte ihn essen. Aber die Kinder konnten sich schließlich befreien. Diese Geschichte hat auch einem Mann gefallen, der Engelbert Humperdinck hieß. Seine Schwester Adelheid wollte die Geschichte als Märchenspiel zu Hause aufführen und bat ihn, zu einigen Stellen die Musik dazu zu schreiben. Doch Engelbert Humperdinck gefiel die Geschichte so gut, dass er eine ganze Oper schrieb. Komponieren nennt man das. Humperdinck hat eine ganze Oper komponiert, das ist ein Theaterstück, in dem die Schauspieler auch singen. Zum ersten Mal konnten Menschen die Oper 1893 in Dresden anschauen. Auch ihr könnt euch das Märchen auf einer Bühne anschauen: Die Gruppe Pastorella zeigt die Kinderoper "Hänsel und Gretel" am Sonntag, 16. Februar, in der Tuchfabrik in Trier. Vera Ilieva ist Opernsängern, und sie hat die Regie geführt. Das Stück ist gekürzt und teilweise mit Kinder- und Volksliedern versehen. Um 11 Uhr geht es los. Karten können eure Eltern im Vorverkauf im TV-Service-Center in Trier am Nikolaus-Koch-Platz kaufen. red