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Wieder falsche Polizisten im Hunsrück aktiv

Blaulicht : Wieder falsche Polizisten im Hunsrück aktiv

Erneut häuften sich am Donnerstag, 6. Februar, im Stadtgebiet Idar-Oberstein die Anrufe falscher Polizeibeamter, die überwiegend ältere Bürger kontaktierten und diese nach deren privaten Bargeld- und Schmuckbeständen befragten.

Angeblich wären am heutigen Tage rumänische Einbrecher festgenommen worden, geben die „falschen Polizeibeamten“ als Grund des Anrufes an. Bei den Festgenommenen hätte die Polizei eine Liste beziehungsweise Notizen gefunden, unter anderem auch mit dem Namen der Angerufenen. Es sei daher zu befürchten, dass die Angerufenen nun selbst Opfer dieser Einbrecher werden könnten.

So oder so ähnlich versuchen die falschen Polizeibeamten, das Vertrauen der Opfer zu erlangen. Die Anrufe sollen Ängste und Unsicherheit schüren, um die Opfer gegebenenfalls zur Übergabe von Bargeld und Schmuck an die falschen Polizeibeamten zu bewegen. Wurden von den Angerufenen Auskünfte über die Vermögensverhältnisse gemacht, so erfolgten in den nächsten Tagen weitere Anrufe der Täter, um die potenziellen Opfer weiter zu verunsichern und gefügig für eine Aushändigung von Bargeld oder Wertgegenständen zu machen.

Die Polizei rät diesen Anrufen keine Beachtung zu schenken, keine Angaben zu möglichen Bargeld- und Schmuckbeständen zu machen: „Leisten Sie keine Zahlungen. Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Bargeldbeträge an die angebliche Polizei.“ Bislang hätten sich die Angerufenen besonnen verhalten und wachsam reagiert, so dass bisher kein finanzieller Schaden entstanden ist. Die Polizei rät: „Rufen Sie im Zweifelsfall Ihre zuständige Polizeidienststelle an. In Notfällen wählen Sie die 110.“

(iro)