Wilbert gefällt

BINSFELD. (mai) Lob für Sport, Wilbert sowie TV-Austräger und Kritik an der Kreisgrenzen-orientierten Berichterstattung: Mitglieder des Vereins zur Förderung der Heimat- und Kulturpflege nahmen den TV kritisch unter die Lupe.

"Traben-Trarbach ist 60 Kilometer entfernt und von dort wissen wir alles. Herforst ist gerade mal zwei Kilometer weit weg, von dort lesen wir nichts." Mit dieser Kritik an der Berichterstattung, die sich an den Kreisgrenzen orientiert, sprach Walter Valerius seinen Vereinskollegen aus der Seele. Wegen der Schulen seien die Binsfelder stark Richtung Speicher orientiert, so Valerius weiter, Kreisgrenzen spielten keine Rolle. Ernst Kröschel meinte zum Lokalteil: "Wenn es um Binsfeld geht, kommt immer nur der Bürgermeister zu Wort." Er wünscht sich mehr Vielfalt im Blatt. Doch die Binsfelder vom Verein zur Förderung der Heimat- und Kulturpflege lobten auch so manches am TV. Wilbert stößt generell auf großes Interesse. Brigitte Hammes liest den Sportteil von vorne bis hinten. Lothar Schmidt merkte positiv an, dass der Sportteil sehr ausführlich ist. Helmut Schmitz meinte gar: "Da kann man gar nicht mehr machen." Walter Valerius und Ernst Kröschel lobten die Mehr-Wert!-Seite mit den vielen Tipps. Ernst Kröschel findet auch die Gesundheitsthemen und die Artikel zu Rechtsfragen interessant. Von seiner Frau meinte er: "Die liest immer die Haus- und Gartenseite." Auf großes Interesse in Binsfeld stößt auch die Luxemburg-Seite. Schmidt: "Da haben wir viele Verbindungen hin, allein schon durch den Tank-Tourismus." Keine Angst vor großen Namen

Im Politikteil, den nicht alle in der Runde lesen, findet Lothar Schmidt die Kommentare oft lesenswert. Er bescheinigt dem TV "keine Angst vor großen Namen" zu haben, beispielsweise im Hinblick auf die Enthüllungen zum Trierer City-Parkhaus. Klatsch und Tratsch stößt bei den Mitgliedern vom Heimatverein auf wenig Interesse. "Wenn Becker sich trennt, interessiert mich das nicht", meinte Brigitte Hammes. In einem Punkt waren sich die fünf Binsfelder Blattkritiker völlig einig: "Wir haben einen guten Austräger! Die Zeitung ist morgens meist schon um halb fünf oder fünf Uhr da!" Wenn er das liest, wird sich Austräger Hans-Joachim Lange sicher freuen!

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