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Wilbert meint: Burger statt Burg, Braten statt Brot

Kolumne Wilbert : Burger statt Burg, Braten statt Brot

Der wilde Wilbert, Ritter von der Burg Ottenstein – ich sehe es schon vor mir: Ich in eiserner Rüstung, grimmig ­dreinschauend, empfange die Besucher zum – natürlich freundlichen, informativen, unvergesslichen – Erlebnisrundgang in Wittlich.

Wie ich drauf komme? Mich haben die Manderscheider inspiriert, die wollen ja ihre Burg mit allen fünf Sinnen erlebbar machen. Stand zumindest im Volksfreund. Das können und sollten wir auch in Wittlich tun, ist mir da eingefallen. Meine Idee: Wir drehen ein kleines Filmchen, in dem ich, gewandet als Ritter, den Leuten erkläre, welch großartige Stadt sie hier vor sich haben. Und dann können sie durch die Stadt und an den schönsten Stellen weitere Dinge über unser schönes Wittlich (und seinen Wilbert) erfahren. Tiere gibt es dabei natürlich auch, wir werden einfach einen der Parkplätze zum Schweinegehege oder Säubrennerstall umfunktionieren. Und statt einer Erlebnis-Burg gibt’s bei uns am Ende des Rundgangs einen oder zwei Erlebnis-Burger, dafür sind wir ja mittlerweile bis weit über die Trierer Region hinaus bekannt. Fast so bekannt wie für unseren Saubraten.

Apropos, den müsste man natürlich auch in den Stadtrundgang integrieren. Entweder als kauf- und essbares Erlebnis-Souvenir aus einem Foodtruck (neudeutsch für Imbissbude oder -wagen) heraus, oder man verbreitet, es soll ja ein Rundgang für alle Sinne werden, nur den besonderen Bratenduft auf dem Marktplatz, dort, wo er auch während der Kirmes immer weht. Um den Besuchern dann Burger oder eine Pizza anzubieten, denn die gibt’s aus Wittlich ja in ganz Europa.