Winteridylle an der Mosel

Der Winter hat sich den Menschen in den Moselgemeinden gestern vor allem von seiner positiven Seite gezeigt. Die Straßenmeistereien hatten bereits in den frühen Morgenstunden gestreut, die Polizeiinspektionen melden nur kleinere Unfälle.

Bernkastel-Kues. Die Weihnachtsmarktbesucher in Bernkastel-Kues freut\'s: Bis zum Nachmittag hat es gestern in der Moselstadt geschneit. Die Stadt verschwand unter einem weißen Kleid. Zu großen Problemen hat der Wintereinbruch auf den Straßen an der Mosel nicht geführt: Bis zum Abend meldeten die Polizeiinspektionen Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Zell nur kleinere Unfälle. Die Straßenmeistereien hatten bereits in der Nacht und in den frühen Morgenstunden die Hauptverkehrsstraßen gestreut, so dass diese frei blieben. Bereits um drei Uhr morgens war die Straßenmeisterei Bernkastel mit vier Fahrzeugen zum Streuen ausgerückt. Von 8.30 Uhr bis in die frühen Abendstunden waren sogar acht Fahrzeuge im Einsatz. Bis zum Nachmittag hieß es: "Es schneit zwar, die Straßen sind aber befahrbar." Die Polizei in Zell hatte bis zum späten Nachmittag lediglich zwei witterungsbedingte Unfälle aufgenommen. Im Zeller Stadtteil Merl rutschte ein Auto auf glatter Fahrbahn in ein anderes Fahrzeug. In der Nähe von Alf fuhr ein Autofahrer gegen die Leitplanke.
"Gott sei Dank ist bisher nicht mehr passiert", sagte Bernhard Hoffmann von der Polizeiinspektion Zell. Aus Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach hieß es: Alles ruhig. Lediglich ein Lastwagenfahrer musste auf dem Ürziger Berg anhalten und auf den Streuwagen warten, weil er die abschüssige Straße nicht hinabfahren konnte.