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Wittlich: Jetzt gibt es den ersten Saubraten

Wittlich: Jetzt gibt es den ersten Saubraten

Nach dem Festumzug zum Einholen der ersten Säue hat am Samstagnachmittag in Wittlich die traditionelle Attraktion des größten Volksfestes der Region ihren Betrieb aufgenommen: der Saubratenstand auf dem Markt.

Das gefällt zwei Dutzend Menschen nicht: Veganer und Tierschützer haben am Rande des Zuges demonstriert. Das hält die bis zu 100 000 Besucher, die an den Festtagen erwartet werden, nicht von einem Besuch der Säubrennerkirmes ab.

Am Samstag haben sie dem Kirmesprotokoll der Vorjahreskirmes gelauscht und dem Blumengruß der Freiwilligen Feuerwehr für den Stadtheiligen St. Rochus zugeschaut.

Eine Besonderheit ist auch das Treffen der 50-Jährigen der Stadt zur Kirmes, auf die stets eine Überraschung der Vorjahresfünfzigjährigen wartet. Sie sangen "Herzig, lustig, fuffzig" zur Melodie von "We will rock You".

Später wurde begleitet von Blasmusik der erste Saubraten getestet. Unter den Besuchern sind viele Amerikaner: Die Air Base in Spangdahlem und auch in Ramstein haben für die Wittlicher Säubrennerkirmes geworben.

Wer sich weniger für die Traditionen des festes interessiert, amüsiert sich auf dem größten Rummelplatz der Region oder bei Musik: Am Samstagabend spielen unter anderem "Celebration" und "Gooseflesh", am Sonntag ist die "Gerd Blume Show" auf dem Marktplatz zu sehen und "Beatpack" am Pariser Platz. Zwischen 21.30 und 22.30 Uhr werden sonntags zudem zwei Lasershows auf dem Busbahnhof gezeigt.

Am Montag um Mitternacht endet die Saubratenausgabe. Vorher treten "RoxxBusters" und "Wallstreet" auf.

Am Dienstag hat nur noch der Rummelplatz geöffnet: zum Familientag von 13 bis 19 Uhr mit ermäßigten Preisen.

Die Polizeiinspektion Wittlich hatte bis Samstagmittag wenig zu tun. Die Polizei meldet eine Körperverletzung. Außerdem widersetzte sich ein betrunkener, junger Wittlicher den Anweisungen der Polizei. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

Verkehrsbedingte Störungen wurden nicht bekannt.

Die Polizei Wittlich, unterstützt durch Beamte benachbarter Dienststellen sowie durch Angehörige der Security-Police des Flugplatzes Spangdahlem, war ständig mit Fußstreifen im Veranstaltungsbereich präsent.