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Wittlich - Bungert ist beste Fischtheke Deutschlands - Seafood Star

Sea Food Star : Die beste Fischtheke Deutschlands steht in Wittlich

Frischer Fisch und Meeresfrüchte stehen weit oben auf den Einkaufszetteln. Die beste Fischabteilung Deutschlands findet sich allerdings nicht an der Nordsee, sondern im Wittlicher Einkaufszentrum Bungert. Wie kann das sein?

Das Wittlicher Familienunternehmen Bungert investiert seit Jahren in Umbauarbeiten und Modernisierung. Im März eröffnete das Einkaufszentrum in Wittlich seinen neuen Frischebereich (wir berichteten). Eine Investition, die für die Kunden neue Einkaufserlebnisse brachte und mit dem das Unternehmen nun auch in der Fachpresse für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Die Bungert-Fischtheke wurde im November beim Fischwirtschafts-Gipfel in Hamburg mit einer ganz besonderen Auszeichnung geehrt: Der Seafood Star 2023 für die beste Fischabteilung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ging an das Familienunternehmen in Wittlich. Die beste Fischtheke im Einzelhandel findet sich demnach nicht an der Nordsee wie beispielsweise im Bremerhaven, sondern in Wittlich in der Eifel.

Wofür der Seafood Star verliehen wird

Der Seafood Star ist eine Auszeichnung, die die Fachzeitschrift Fisch-Magazin seit 2008 für beispielhaft gute Fischgeschäfte, für Restaurants, Events und Fischabteilungen verleiht. Er ist ein Preis für Unternehmen mit Vorbildcharakter, deren Ideen und Kreativität herausragend sind. Mit dem Seafood Star soll der Fischhandel motiviert werden, in vorbildliche Geschäfte zu investieren und Ideen für die Kundenbindung zu entwickeln. So sollen Händler ein eigenständiges Profil schaffen, um sich vom Durchschnitt abzuheben. Das ist Bungert, wie man an der Auszeichnung sehen kann, gelungen. Trotz der im Moment schwierigen Zeiten locke das Unternehmen mit der Fischabteilung ein größeres Umfeld an, sagt Geschäftsführer Matthias Bungert.

Freuen sich über die Auszeichnung mit dem Seafood Star (von links): Geschäftsführer Matthias Bungert, Michelle Weber, Teamleitung Fisch/Käse, Thomas Richter, Abteilungsleiter.
Freuen sich über die Auszeichnung mit dem Seafood Star (von links): Geschäftsführer Matthias Bungert, Michelle Weber, Teamleitung Fisch/Käse, Thomas Richter, Abteilungsleiter. Foto: Bungert

Die Verleihung des Seafood Star 2023 steht für eine attraktive Präsentation der Waren, die intensive Kundenbindung an das Unternehmen, kreative Verkaufsideen und ein Sortiment, das sich vom Angebot des Wettbewerbs abhebt.

In der Begründung der Auszeichnung heißt es unter anderem: „Bungert setzt diese Anforderungen beispielhaft um. Es ist ein Unternehmen mit Visionen, deren Detaillösungen Anregung für jeden Fischhändler bieten, das eigene Geschäft zu optimieren.“

Matthias Bungert freut sich mit dem gesamten Team über diese Auszeichnung: „Wir sind glücklich, dass unser neuer Frischebereich nicht nur die Kunden überzeugt, sondern auch in der Fachwelt Anerkennung findet. Der Seafood Star ist ein Preis, der uns bestätigt und motiviert, weiterhin die richtigen Wege zu gehen“.

Was macht Fisch bei Bungert so besonders?

Doch wie sah der Weg zum Erfolg mit der neuen Fischabteilung genau aus? Wir haben nachgefragt. Matthias Bungert sieht den Erfolg zum einen in der Qualität der Ware begründet: „Im Vergleich zu anderen Märkten bekommen wir die Ware über unseren Fischhändler aus Luxemburg just in time. Die Ware geht direkt ohne Zwischenlagerung vom Fischer an uns, wodurch unser Fisch zwei bis drei Tage frischer ist als bei manchen anderen Händlern. Das ist ein Riesen-Vorteil.“ Die Anlieferung erfolge gewöhnlich in den Morgenstunden, sagt Bungert.

Neben Meeresfrüchten und frischem Fisch wie den Klassikern Rotbarsch, Kabeljau, Lachs und Thunfisch in Sushi-Qualität bietet Bungert zudem viele hausgemachte Fischsalate an, „die bei den Kunden gut ankommen“. Zudem wird bei Bungert Fisch in Eigenproduktion im Räucherofen geräuchert.

Bei der Präsentation und Dekoration der Ware setzt das Unternehmen auf geschulte Mitarbeiter sowie auch die Kreativität der Azubis, die sich ausprobieren dürfen.

Über die Auszeichnung sei das Unternehmen dennoch „baff“, sagt Bungert: „Wir sind alle furchtbar stolz. Wir sind bis nach Hamburg zur Preisverleihung gefahren. Solch eine Auszeichnung bekommt man nicht so häufig und auch nur mit den richtigen Mitarbeitern.“