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Wittlicher "Sternenmathemagie" überzeugt die Jury

Wittlicher "Sternenmathemagie" überzeugt die Jury

Beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" sind alle Erstplatzierten der Regionalwettbewerbe aus Rheinland-Pfalz angetreten. Als Gewinner des Bitburger Regionalwettbewerbs durften auch Max Graf und Leonard Preisler vom Peter-Wust-Gymnasium mit ihrer Arbeit "Sternenmathemagie" teilnehmen.

Wittlich. Beide Jungforscher hatten viele Gleichungen lösen müssen, bis sie hinter das Geheimnis der "magischen Sterne" gekommen waren.
Immer neue "magische Summen" wurden betrachtet, zahlreiche Ausgangssituationen variiert und viele Rätsel erstellt, mit denen die Besucher am Wettbewerbsstand in Ingelheim überrascht werden sollten.
Leonard und Max waren aber auch auf "Rechen-Verweigerer" eingestellt und hatten ihre Vorgehensweisen sehr eindrucksvoll mit Powerpoint-Präsentationen veranschaulicht und aufwendige Rechenschritte durch Excel-Programme benutzerfreundlich verkürzt. "Möchten Sie einen eigenen Zahlenstern haben? Nennen Sie uns nur Ihre Lieblingszahlen und wir rechnen Ihnen daraus Ihren ganz persönlichen magischen Stern aus!" Mit dieser Aufforderung konnten die beiden jungen Leute auch viele Interessenten für die mathematischen Hintergründe ihrer Arbeit gewinnen, worauf die Jury aus Mathematikern und Informatikern natürlich besonderen Wert legte. Mit Charme und Sachverstand konnten sich Max und Leonard schließlich auch beim Landeswettbewerb durchsetzen. Ihre Arbeit wurde auch auf Landesebene mit dem ersten Platz im Gebiet Mathematik/Informatik ausgezeichnet.
In der Laudatio hob die Jury ganz besonders die Kombination aus experimentellem und systematischem Herangehen und die überzeugende Präsentation der beiden Jungforscher hervor. Aber auch die Einleitung der Arbeit wurde in der Laudatio aufgegriffen. "Onkel Werner ist schuld .... Nur ihm haben wir es zu verdanken, dass wir in Zukunft neben Sudokus auch magische Sterne lösen können ..." Die Forschungsarbeit der beiden hatte nämlich mit einem Geburtstagsstern für Onkel Werner begonnen.
Erfreulich also für Max und Leonard und ihre Betreuungslehrerin, Elisabeth Maringer, war die Tatsache, dass dieses mathematische Geburtstagsgeschenk nun auch zum Landessieg führte. red