Worte und Weisen begeistern

Zell-Marienbrug. (red) Unter der Überschrift "Die Zeit mit Himmelsfarben färben" brachten mehr als 100 junge Stimmen in der Pfarrkirche St. Markus in Wittlich einen bunten Liederreigen zu Gehör. "Man nehme: 100 junge Stimmen, 48 Stunden Probearbeit, eine aussagekräftige Geschichte und verbinde das ganze zu einem sinnvollen Ganzen", so deutet Pastoralreferent Armin Surkus-Anzenhofer das Erfolgsrezept des Projektes.

Die Vorbereitungsgruppe aus Sigrid Himpler, Heidi Müllen, Andrea Schnitzius und Armin Surkus-Anzenhofer mit den Kirchenmusikern Rafael Klar, Bernhard Rörich und Reinold Schneck interpretierten die Geschichte von einer Knopffabrik, in der nur graue Knöpfe gefertigt werden, ganz neu. Der Titel "Arbeit ist das halbe Leben" zeigte die Aktualität des Stückes. Das Team bewies, dass es auf die Farbe jedes Einzelnen ankommt, damit die Welt nicht im grauen Einerlei versinkt. Es gelte, aus dem "Leben im Schatten", so ein Liedtitel, herauszutreten, um "die Zeit mit Himmelsfarben färben" zu können. Der Projektchor "beziehungsWeise", angesiedelt an der Kirche der Jugend, führt jedes Jahr junge Stimmen für ein Wochenende zu einem Projekt mit Worten und Weisen auf der Marienburg zusammen.