Worthülsen und Verdrehungen

Zu den TV-Berichten "Weiterhin kein Interesse an Fusion" (TV, 15. Januar) und "Fernbeziehung statt Traumhochzeit" (TV, 19. Mai 2007):

Was in oben genannten Beiträgen von Verantwortlichen der Stadt Wittlich und der VG Wittlich-Land an Worthülsen, Mutmaßungen, Fehleinschätzungen, Verdrehungen gesicherter ökonomischer Erkenntnisse dem Leser zugemutet wird, ist für mich nicht vorstellbar und nicht mehr tragbar. Bereits seit Mai 2007 schwafelt man von geplantem gemeinsamem Vorgehen ("Bürgerbüro"), ohne dass in der Zwischenzeit etwas zur Problembewältigung vereinbart wurde. Die Vorschläge des Landes zur Kosteneinsparung in der öffentlichen Verwaltung werden hier vor Ort ins Gegenteil verkehrt. Wir Bürger müssten den Rathaus-Neubau in der Karrstraße ohne Landeszuschüsse komplett selbst bezahlen, so reich sind wir offensichtlich. Der neueste Trick ist, dass die Finanzierung über die Stadtwerke abgewickelt werden soll; das spart keinen einzigen Euro ein und gaukelt uns Bürgern einen genialen Einfall vor.

Ich hoffe, dass man mit der endgültigen Entscheidung zum Rathaus-Neubau zumindest bis nach den Kommunalwahlen zuwartet.

Bertram Hoffmann, Wittlich

Kommunalreform

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