WWW – World-Wide-Wittlich

Na endlich: Jetzt hebt Wittlich ab. Nach langem Überlegen hat offensichtlich auch die Lufthansa erkannt, dass Wittlich, der Wirtschaftsstandort im Westen (WWW), unter den Business-Reisenden noch bekannter werden muss.

Und mal ehrlich, wie prägt sich der Name einer Stadt besser ein, als wenn er auf einem kleinen Flugzeug steht, mit dem man zwischen zwei wichtigen Terminen hin- und her jettet. Hätte Stadtrats-Beigeordnete Elfriede Marmann-Kunz schon die Champagnerflasche geschwungen, wäre "die Wittlich" vielleicht schon sogar mit einer Gruppe Business-Reisenden zur Säubrenner Kirmes über den Wirtschaftsstandort geflogen. Aber das hat trotz Bußmers Kontakten nicht mehr rechtzeitig geklappt. Aber immerhin zur Wittlicher Wirtschaftswoche (WWW) Ende September hat "die Wittlich" ihre ersten Business-Flüge über den Wolken absolviert. So wie "die Werningerode", die zeitgleich mit "der Wittlich" in München getauft wird. Tröstlich für Wittlich: Das stolze 35 000 Einwohner zählende Städtchen im Harz hat auch "nur" einen Jet bekommen. Für das fast großstädtische Trier gab die Lufthansa immerhin einen Airbus her. Was das kleine Wallscheid wohl bekäme? Einen Modellflieger? Für Binsfeld würde sich eine dieser Militär-Transportflieger anbieten. Dann würde Binsfeld in den Krisengebieten der Welt endlich bekannter werden. Bekannter sogar als Wittlich. Denn "die Wittlich" verkehrt ja "nur" im europäischen Luftraum. Vielleicht kooperiert Bußmer deshalb bald auch mit der Air-Base Spangdahlem. Dann nämlich bräuchte sich das wirtschaftlich wichtige Wittlich nicht mehr mit Kleinfliegerei zufrieden geben. Sondern könnte gleich ins WWW einsteigen - world-wide Wittlich. Bis dann, Euer

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