Zauberhafte Klänge

ENKIRCH. (mm) Mit schönen Klängen und Melodien aus vielen Ländern begeisterte das Mandolinenorchester Enkirch bei seinem Jahreskonzert in der evangelischen Kirche Enkirch die Zuhörer. Mit von der Partie: das Mandolinenorchester Reil.

Viele Proben wurden von den Orchestern, beide unter der Stabführung von Johann Matschenko, getrennt oder gemeinsam bewältigt, um den Besuchern ein ansprechendes und interessantes Programm zu bieten. Durch das Programm führte souverän Roswitha Spier aus Enkirch. Den Auftakt machte der gastgebende Verein mit der "Konzert Ouvertüre" von Otto Schanno. "Die Ouvertüre ist die Eröffnungsmusik und gibt diesem festlichen Abend einen würdigen Anfang", sagte Roswitha Spier. Vorsitzender Holger Gall zeigte sich erfreut darüber, dass trotz der ungünstigen Witterung viele Musikfreunde zum Jahreskonzert gekommen waren. Mit dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart setzte das Mandolinenorchester Enkirch das Programm fort. Es folgten Melodien aus Italien, Spanien und Ungarn. Zu Gehör gebracht wurden der Walzer "In Funivia" von Giacomo Sartori, dem venezianischen Gondellied "Auf der Lagune" Barcarole aus der Operette "Casanova" von Paul Linke, der spanischen Volksweise "Cielito Lindo" und den temperamentvollen Czardas "Klänge aus der Puszta" von Hans Schmitt. Mit dem Charakterstück "Die Schmiede im Walde" von H. Eilenberg schloss das Mandolinenorchester Enkirch den ersten Teil des Konzerts. Die Enkircher Musiker eröffneten den zweiten Teil mit der Ouvertüre "Lachendes Leben" von L. Obieglo. Gemeinsam spielten die beiden Vereine ein Potpourri aus der Oper "Der Troubadour" von G. Verdi und Melodien aus der Operette "Der Vogelhändler" von Carl Zeller. In eine friedliche und heile Alltagswelt entführten die beiden Orchester die Zuhörer mit dem Musikwerk "Die Mühle im Schwarzwald" von Richard Eilenberg, und zum Ausklang zogen sie noch einmal alle Register bei dem Walzer von Giacomo Sartori "Tramonto.