Erinnerung an Holocaust : Zeitzeuge spricht in Greimerath

Auf Einladung des Wittlicher Emil-Frank-Instituts und des Gemeinderates Greimerath spricht Henri Juda aus Luxemburg in Greimerath/Eifel. Die Veranstaltung beginnt am 29. Oktober um 19 Uhr im Bürgerhaus.

Henri Juda ist der Sohn von Karl Juda, der 1941 zusammen mit 53 weiteren jüdischen Zwangsarbeitern aus Luxemburg in einem Lager der Reichsautobahn in Greimerath interniert war. Er beleuchtet die fatalen Jahre am Beispiel seiner Familie. Während beide Großmütter dem Holocaust zum Opfer fielen, seine Mutter Auschwitz überlebte, versteckte eine Bauernfamilie seinen Vater in Befort, nachdem er aus dem Lager fliehen konnte. Es soll nach Angaben des Emil-Frank-Instituts ein Vortrag werden, der nicht anklagen will, aber auch bewusst unbequemen Fragen nicht aus dem Weg geht. Der Eintritt ist frei.