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Zeller Krankenhaus verschiebt Operationen wegen Corona

Positive Testergebnisse : Elf Mitarbeiter im Klinikum Mittelmosel infiziert

(red/will) Im Klinikum Mittelmosel in Zell sind elf Mitarbeiter positiv auf Sars-Cov2 getestet worden. Das teilte ein Sprecher der Katharina-Kaspar-Gruppe, zu der die Klinik gehört, mit.

Bei PCR-Tests seien in dem  Klinikum bereits am vergangenen Donnerstag zunächst sechs Mitarbeiter positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die Zahl der positiven Testergebnisse sei bis Montag, 8. Februar, auf elf angestiegen. Aus diesem Grund verschiebt die Klinik Operationen: Die für diese Woche geplanten Operationen und Behandlungen seien vorsorglich kurzfristig verlegt worden. Die Notfallversorgung bleibe davon allerdings unberührt aufrechterhalten.

Aufgefallen seien die Infektionen nach Schnelltests, die für alle Mitarbeiter angeboten werden. Nach ersten positiven Ergebnissen sei unmittelbar ein allgemeines Screening von Mitarbeitern und Patienten durchgeführt worden, bei dem ein vor sowie bei der Aufnahme negativ getesteter und deshalb auf eine Normalstation verlegter, symptomfreier Patient positiv getestet wurde. Mittlerweile seien elf Mitarbeiter aus dem medizinischen und pflegerischen Dienst positiv getestet worden, wobei das Infektionsgeschehen aufgrund zeitlicher und räumlicher Faktoren nicht auf das Klinikum eingeschränkt werden könne. Vielmehr müssten auch Ansteckungen außer­halb des Klinikums in Anbetracht gezogen werden. Die Klinikleitung habe vorsorglich entschieden, zwischen dem 8. und dem 12. Februar geplante Operationen zu verschieben.