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Zeltingen-Rachtig: Große Nachfrage nach Bauplätzen

Über die Dörfer : Große Nachfrage nach Bauplätzen

Zeltingen-Rachtig (abu) Unmittelbar an der Mosel zwischen Ürzig und Bernkastel-Kues liegt Zeltingen-Rachtig. Bürgermeisterin Bianca Waters berichtet, was den 2300-Einwohner-Ort für Touristen besonders macht und welche Projekte in Planung sind.

Natürlich sei die Lage für die Gäste entscheidend: „Für die Touristen, die mit dem Wohnmobil auf unseren Stellplatz kommen, ist es wichtig, dass sie in dem Ort alles haben, was sie brauchen, und nicht mehr fahren müssen“, erklärt die Bürgermeisterin. Und das ist in Zeltingen-Rachtig der Fall: Von Restaurants, Cafés und Vinotheken über einen Nachbarschaftsladen bis hin zu Ärzten hat der Ort vieles zu bieten. Auch ausgewiesene Wander- und Radfahrwege seien Gründe, wieso Zeltingen-Rachtig ein beliebtes Urlaubsziel ist.

Außerdem sind durch Schifffahrten und Busverbindungen viele Orte entlang der Mosel gut zu erreichen. Auf die Frage, was viele Touristen besonders schätzen, antwortet Waters: „Zeltingen-Rachtig ist zentral, aber die Lage ist trotzdem ruhig.“

Ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen seien Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Weinfest und Straßenfeste. 28 Vereine hat der Doppelort. „Jeder kann seine Präferenz hier finden“, sagt Waters. Durch die große Anzahl an verschiedenen Gruppen seien überhaupt so viele Veranstaltungen möglich. „Die Ortsvereine stecken viel Herzblut rein, ohne sie würde es nicht gehen“, erklärt die Bürgermeisterin.

Zurzeit läuft eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Neubau- und Gewerbegebietes. Der Andrang sei groß, besonders „junge Leute wollen hierhin kommen“, so Waters.

Sie hofft, dass bis Ende des Jahres genauere Informationen über mögliche Flächen verfügbar sind und die Gemeinde im besten Fall nächstes Jahr dieses Projekt angehen kann. Die Hochmoselbrücke sei einer der Gründe für die Anfragen für Wohnflächen in Zeltingen-Rachtig, da dadurch viele Orte noch schneller zu erreichen sein werden.

Weitere Projekte, die im nächsten Jahr in Angriff genommen werden, sind beispielsweise ein Wasserspielplatz und ein Wanderweg zur Rosenburg. Ein Problem sind Parkplätze im Ort: Verbesserungen sind geplant.

Mit dem Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept, einem Gesamtprojekt in der Verbandsgemeinde, sollen Lösungen erarbeitet werden. Auch für die 2021 wieder stattfindende Moseloperette wird die Planung nächstes Jahr beginnen. Waters, die seit Juni Bürgermeisterin ist, hatte bisher großen Spaß an ihrer Arbeit: „Es ist zwar viel zu tun, aber gerade das ist ja auch gut und zeigt, dass wir viel erreichen können.“