Hilfe : Zu Besuch in Albanien

(red) Das albanische Volk braucht Hilfe, sagt Kathrin Bornmüller nach ihrer vierten Reise zur IGFM-Sektion Albanien. Begleitet wurde die Wittlicherin, die sich für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) engagiert, von ihrer Enkeltochter Sophia Beerbohm.

Sie traf die Präsidentin der dortigen Sektion, Professor Dr. Margarita Kola.

Bornmüller berichtet: „Albanien hat drei Millionen Einwohner, viele arbeiten im Ausland. 46 Prozent der Albaner sind Bektaschi (ein islamisch-alevitischer Derwish-Orden), 14 Prozent sind Muslime und gut 40 Prozent Christen. Leider gibt es eine schlimme Korruption in der Regierung.

Im Straßenbild fallen die vielen teuren Autos auf, auf der anderen Seite die Armen, die die Mülltonnen durchsuchen sowie die vielen Straßenhunde, die Futter suchen. Eine tödliche Tradition ist die Blutrache.“

Mit der Lehrerin Liliana Luani besuchte die Gruppe eine betroffene Familie. Bornmüller berichtet außerdem von der „unvorstellbaren Armut der Roma, die als 15-köpfige Familie von 20 Euro im Monat leben müssen. Arbeit bekommen sie nicht, sie leben in „Dreckslöchern.“

Auf dem Foto: Rechtsanwalt Amarildo, die Vorsitzende der IGFM-Sektion Albanien Margarita Kola, Katrin Bornmüller, Sophia Beerbohm und Referentin Kola Adonia. Foto: IGFM