Zu früh für Euphorie

Irgendetwas muss in der Kommunikation zwischen Gemeinde und Sprudelbetrieb schief gelaufen sein. Wie sonst ist zu erklären, dass die Kommunalpolitik sich schon auf die künftigen Investitionen im Haardtwald freut, während das Unternehmen erst von Absichtserklärungen spricht, die von der künftigen Auftragslage abhängen.

Stapelt das Unternehmen tief? Oder freut sich der Gemeinderat zu früh? Nachvollziehbar dürfte sein, dass der kurze Sommer manche Expansionshoffnung gedämpft hat. Es ist aus Firmensicht durchaus verständlich, dass man zwar konkrete Pläne abgesegnet wissen will, aber noch nicht weiß, ob man sie wirklich realisieren wird. Das dürfte den Malbornern noch bekannt vorkommen. Schließlich hatte dasselbe Unternehmen dort bereits baureife Pläne für eine Abfüllanlage. Und dann kam bekanntlich alles ganz anders. Thalfang und der Sprudelfirma bleibt zu wünschen, dass die Pläne nicht in der Schublade bleiben. Denn dafür werden sie in der Regel nicht gemacht. Doch für Euphorie ist es noch zu früh. i.rosenschild@volksfreund.de