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Zufrieden ist der Burgenverein Manderscheid mit dem Jahr 2019

Burgenverein zieht Bilanz : Neue Ziele, neues Ehrenmitglied

Zufrieden ist der Burgenverein Manderscheid mit dem Jahr 2019. In 2020 stehen weitere Projekte an.

() Gute Nachrichten vom Burgenverein Manderscheid: Der Verein, der mit der Stadt Manderscheid die Aufgabe übernommen hat, die Kulturgüter Nieder- und Oberburg zu unterhalten, kann auch im zweiten Jahr seines Bestehens auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Nicht nur der laufende Betrieb der Burg sei zufriedenstellend gewesen, wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt, sondern auch die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen rund um die Burgen und ihrer Geschichte lockten zahlreiche Besucher an.

Wirtschaftlich erzielte der Verein im vergangenen Jahr einen Überschuss, der dringend für Investitionen in die Infrastruktur der Burgen, aber auch als Notfallreserve wie einen Totalausfall des jährlichen historischen Burgenfests dienen beziehungsweise vorgehalten werden soll. Neben der Organisation von Veranstaltungen wie dem zweitägigen Burgenfest, dem Burgenerlebnis „Lebendige Burg“ und dem Tag des offenen Denkmals haben die Mitglieder in mehreren Arbeitseinsätzen die Waldbühne auf der Turnierwiese um 100 Sitzplätze erweitert, die Beleuchtung der Burg verbessert und die Stromverteilung erneuert.

Stadtbürgermeister Günter Krämer, zugleich erster Vorsitzender des Burgenvereins, zeigte sich in der Mitgliederversammlung im Manderscheider Kurhaus erfreut über die aktuelle Entwicklung. „Es freut mich, dass sich die Gründung des Vereins und die Übertragung der Aufgaben als ein organisatorisch und finanziell tragfähiges Konzept erwiesen hat. Das alles ist natürlich nur möglich durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer“, lobte Krämer.

Er dankte den rund 170 Mitgliedern des Vereins und den mehr als  200 Helfern am Burgenfest. Ein besonderer Dank ging dabei an den bisherigen zweiten Vorsitzenden Walter Densborn, der schon in seiner Zeit als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Manderscheid entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Burg und der Realisierung und Organisation des Burgenfestes hatte.

Einstimmig ernannten ihn die Mitglieder daher zum ersten Ehrenmitglied des Vereins, und Günter Krämer konnte ihm in der Sitzung bereits die Ehrenurkunde überreichen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand des Vereins neu gewählt. Günter Krämer bleibt erster Vorsitzender, zum zweiten Vorsitzenden wurde Reimund Schmitz gewählt. Kassenwart ist wieder Hubert Jendryssik. Ruth Salzburger wurde als Schriftführerin in ihrem Amt bestätigt. Claudia Becker, Dirk Haderlein, Verena Schömer, Tobias Stadtfeld und Mike-D. Winter wurden von der Stadt bereits in den Vorstand entsandt; Michael Moll und Sigrun Neumann wurden durch die Mitglieder als Beisitzer gewählt.

Auf den Vorstand und die Mitglieder des Burgenvereins kommt auch demnächst wieder viel Arbeit zu. Der untere Bereich der Niederburg soll barrierefrei ausgebaut und für Besucher attraktiver gestaltet werden.

Der Stadtrat hat hierzu bereits entsprechende Beschlüsse gefasst und die Anträge zur Förderung der Baumaßnahmen sind gestellt.