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Zugezogen, weggezogen, umgezogen: Das Heidenburger Einwohnerbuch

Zugezogen, weggezogen, umgezogen: Das Heidenburger Einwohnerbuch

Rolf Blasius hat gemeinsam mit zahlreichen Helfern mehr als zehn Jahre daran gearbeitet: Nun präsentiert er das Heidenburger Familien- und Einwohnerbuch im Gasthaus Zur Linde. Ein zweiter Band ist bereits in Arbeit.

Heidenburg. Das Buch steckt voller Geschichte, genauer gesagt voller Heidenburger Geschichte. Die Entwicklungen der vergangenen 1000 Jahre der Hunsrückgemeinde finden darin Erwähnung: Die Rede ist vom Heidenburger Einwohner- und Familienbuch, das Rolf Blasius am Mittwoch, 5. Juni, um 19 Uhr im Gasthaus Zur Linde in Heidenburg vorstellen wird.
"Das Einwohner- und Familienbuch ist die Geschichte der Menschen, die in Heidenburg lebten und leben, die zuzogen, die das Dorf verließen, die durchzogen und Spuren hinterließen, die kamen und eine Weile blieben, die kamen und über viele Generationen blieben." So beschreibt Blasius selbst sein Werk. Am Anfang habe die Frage gestanden, welche Unterlagen es gebe, aus denen etwas über die Menschen in Heidenburg zu erfahren sei. "Am Ende ist es so viel gewesen", berichtet Blasius, "dass ich über zehn Jahre brauchte, um das Gefundene auszuwerten und in zwei Bänden in mehr als 1100 Seiten darzustellen."
Den ersten Band, der derzeit gedruckt wird, präsentiert Blasius nun. Zu den ausgewerteten Quellen gehören unter anderem: die Kirchenbücher von Leiwen mit Heidenburg ab 1705, die Unterlagen des Gemeindearchivs Heidenburg, das Archiv des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge - Schicksale Heidenburger Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges betreffend - mit Angabe der Friedhöfe sowie die Quellen über die Grundherrschaft des Stifts St. Simeon zu Trier ab 1570.
Bei der Präsentation des Bandes im Gasthaus Zur Linde werden erste Auszüge vorgelesen. Gemeindevertreter informieren zudem über Bestellmöglichkeiten. red