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Zum Glück nur eine Übung: Wenn es im Krankenhaus brennt

Zum Glück nur eine Übung: Wenn es im Krankenhaus brennt

Das Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich und die Freiwillige Feuerwehr Wittlich haben gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sowie dem Malteser Hilfsdienst (MHD) Rettungsaktionen im Brandfall geübt.

Wittlich. Es ist ein ruhiger Freitagabend, das Wochenende steht bevor. Doch um 18.55 Uhr wird ein Feuermelder im vierten Obergeschoss des Wittlicher St.-Elisabeth-Krankenhauses betätigt. Bereits fünf Minuten später treffen die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wittlich (Stadtmitte) ein. Schnell sind 35 Helfer im Einsatz. Ihre Aufgabe: Bekämpfung eines fiktiven Brandes, der in einem Patientenzimmer ausgebrochen ist und vermutlich bereits auf benachbarte Zimmer sowie umliegende Therapie- und Arbeitsräume übergreift. Es gilt die gefährdeten Personen in Sicherheit zu bringen, wobei die Rettung mit und ohne Krankenbett geübt werden soll. Mithilfe der Drehleiter erreichen die Rettungskräfte die oberste Kliniketage. Durch die Kopperation der hausinternen und externen Hilfskräfte wurden während der rund einstündigen Übung die betroffenen Räume überprüft sowie alle gefährdeten Personen in Sicherheit gebracht. Auch das Feuer wäre gelöscht gewesen. Guido Licht, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutz der Verbundklinik, ergänzt: "Es wurde auch die interne Alarmierungskette der Klinik erprobt. Dieser vorgegebene Ablauf sorgt für eine umfassende und schnelle Informationsweitergabe an Klinikmitarbeiter, die bei einem Schadensfall vor Ort benötigt werden." red