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Zum Verkehr in der Wittlicher Innenstadt

Leserbrief : Auf den Boden der Tatsachen

Zum Artikel über die Verkehrsführung in der Wittlicher Innenstadt (TV vom 11. Januar)  schreibt dieser Leser:

Wie im TV vom 11.Januar zu lesen war, ist Ratsmitglied Kossendey bei der letzten Stadtratssitzung, als es um das Thema Verkehrsführung in der Wittlicher Innenstadt ging, „hochgegangen wie eine Rakete“. Die physikalische Eigenschaft einer hochgehenden Rakete ist, dass Teile von ihr wieder zu Boden fallen. So wird es auch dem FWG-Ratsmitglied gehen, denn auch er wird auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden, denn offenbar sind weder seine Ratskolleginnen und -kollegen noch die Verwaltung der Meinung, seinen Vorschlägen zu folgen. Gut so, denn nicht nur für die Verkehrsführung in der Innenstadt wäre es ein Supergau, wenn diese Vorschläge umgesetzt würden, sondern auch für die Einzelhändler in der Stadt.

Vorteile einer Öffnung, wie sie Herrn Kossendey vorschweben, vermag ich nicht zu erkennen.

„Von den großen Parkplätzen am Viehmarkt oder Rommelsbach sei der Weg in die Stadt zu weit, um mal eben einen Kaffee zu trinken“, meint Kossendey, wie im TV- Artikel zu lesen ist.

Geht’s noch dramatischer? Es scheint, als sei er noch nie zu Fuß in der Innenstadt unterwegs gewesen, sonst sollte er wissen, dass der Stadtkern innerhalb weniger Minuten durchgangen werden kann. Und ich bin der Meinung, dass die Wittlicher Bürgerinnen und Bürger sowie ihre Gäste die schöne Innenstadt ohne Verkehr sehr genießen und keinesfalls Änderungen im Sinne von Herrn Kossendey wollen.