„Zusammen kann man mehr erreichen!“

„Zusammen kann man mehr erreichen!“

Der Verein Stadtmarketing Wittlich blickt zufrieden auf die Veranstaltungen des Jahres zurück und erwartet am verkaufsoffenen Sonntag am 5. November bis zu

Die neue Imagebroschüre ist da. Die Mitglieder von Stadtmarketing freuen sich über das infomative Heft. TV-Foto: Klaus Kimmling. Foto: klaus kimmling (kik), klaus kimmling ("TV-Upload kimmling"

Ein Wandertag mit Konzert, ein Foodtruck-Festival, Flohmärkte, vier verkaufsoffene Sonntage und mehr: Der 2002 gegründete Verein Stadtmarketing Wittlich, in dem sich hauptsächlich Gewerbetreibende aus der Stadt engagieren, zieht für 2017 vorab eine positive Bilanz.
"Wir hatten knapp 20 verschiedene Veranstaltungen. Insbesondere die ersten drei verkaufsoffenen Sonntage des Jahre waren, weil das Wetter mitgespielt hat, sehr zufriedenstellend", sagt Vorsitzende Claudia Jacoby. "Die Stadt war voller Menschen. Das knubbelte sich richtig."
Die Klassiker wie das Kino-Open-Air, der Kinderflohmarkt und der Bücherflohmarkt seien vom Publikum ebenso gut angenommen worden wie das Food-Truck-Festival im Stadtpark, sagt Jacoby. Allein der vergangene verkaufsoffene Sonntag sei etwas ins Wasser gefallen, deshalb hofft der Verein für den vierten und damit letzten verkaufsoffenen Sonntag (siehe Info) dieses Jahres, der am 5. November nach Wittlich lockt, auf reichlich Sonnenschein. "Wir rechnen mit bis zu 15?000 Besuchern", sagt Geschäftsführer Karsten Mathar. "Das ist eine tolle Werbung für die Stadt, und die Gewerbetreibenden haben abermals die Möglichkeit, sich zu präsentieren", sagt Jacoby. Denn man stehe schließlich im Wettbewerb mit den Städten im Umland, zum Beispiel Trier, Bernkastel-Kues und Bitburg. "An den verkaufsoffenen Sonntagen wird das ganze Umland nach Wittlich gezogen. Dann erreichen wir auch die Familien, die dann mal Zeit haben, gemeinsam mit ihren Kindern nach Wittlich zu kommen und sehen können, was hier geboten wird."
Auch wenn sich jeder Gewerbetreibende zunächst für seinen eigenen Laden engagiere, wüssten die Mitglieder des Vereins, dass man zusammen mehr erreichen könne als jeder für sich alleine, sagt Mathar. Jacoby: "Die Mitglieder können wir deshalb gut für unsere Events motivieren. Die Vereinsarbeit in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen ist sehr lebendig, weil alle wissen: Nur eine funktionierende Innenstadt macht eine Stadt lebenswert." Dies zeigt auch der erstmals herausgegebene 34-seitige Einkaufsführer des Vereins Stadtmarketing Wittlich (der TV berichtete).Deshalb hofft Jacoby, dass auch vermehrt Privatpersonen dem Verein Stadtmarketing Wittlich beitreten, denn man sei nicht nur ein Gewerbeverein, erklärt die Vorsitzende.
Jeder, der sage: "Ich bin Wittlicher und ich möchte mich für meine Stadt einsetzen", könne dem Verein beitreten und mit seinem Mitgliedsbeitrag die Arbeit des Vereins für den Gesamtstandort Wittlich fördern. Privatpersonen zahlen einen Mitgliedsbeitrag von 48 Euro jährlich, Gewerbetreibende dagegen 222 Euro.Bis zum Jahresende hat der Verein noch zwei weitere Glanzpunkte im Programm: die gemeinsame Wittlicher Weihnachtsaktion und am 21. Dezember, dem letzten Tag des Wittlicher Weihnachtsmarktes, bleiben die Geschäfte beim Late-Shine-Shopping abends bis 21 Uhr geöffnet. Verkaufsoffener Sonntag mit Jedermann-BiathlonBeim verkaufsoffenen Sonntag am 5. November haben die Läden in der Innenstadt, Wittlichs Autohäuser sowie das Shoppingcenter Bungert am Stadtrand ihre Türen von 13 bis 18 Uhr geöffnet - insgesamt rund 200 Geschäfte. Die Besucher erwarten in den Läden zahlreiche Aktionen.
Zudem gibt es am verkaufsoffenen Sonntag wieder einen "Jedermann-Biathlon" auf dem Wittlicher Marktplatz. Das Event ist eine Etappe auf der großen Biathlon auf Schalke-Tour, die 2015 mit 1386 Wettkämpfern und mehr als 12?000 Teilnehmern zum weltgrößten Volksbiathlon wurde. Auch in diesem Jahr lässt die Tour durch mehr als 30 Städte Deutschlands, Hollands und Belgiens die Freunde dieser Sportart für einen Tag zu Biathleten werden. Der Biathlon wird mit Fitnessgeräten, auf denen man sich bewegt wie beim Skilanglauf in der Natur, simuliert. Darauf absolvieren die Teilnehmer 400 imaginäre Meter. Daraufhin geht's zum Stehendschießen mit einem Lasergewehr. Zur Stärkung danach laden in der Innenstadt Glühwein- und Imbissstände ein.