1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Zuschuss für Stadtmarketing und Arbeit des Kinderschutzbundes

Zuschuss für Stadtmarketing und Arbeit des Kinderschutzbundes

Die einen setzen sich mit Aktionen für eine Belebung der Innenstadt ein, die anderen kümmern sich verstärkt um in Wittlich gestrandete Flüchtlinge. Beide Initiativen, also Stadtmarketingverein und Kinderschutzbund, werden von der Stadt bezuschusst.

Wittlich. Nicht nur mit dem verkaufsoffenen Sonntag, wie am vergangenen Wochenende, versuchen die Aktiven im Verein Stadtmarketing Wittlich den Ruf der Stadt zu stärken und die Belebung des Zentrums voranzubringen. Diese Bemühungen gehen auch sozusagen auf Kosten der Allgemeinheit: Die Stadt Wittlich gibt dem Verein nämlich seit 2004 einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 50 000 Euro. Dabei bleibt es, auch wenn sich Aufgaben geändert haben.
Der Stadtrat hat dem zugestimmt. Außerdem kann sich der Deutsche Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich über Unterstützung durch die öffentliche Hand freuen, denn die in ihm aktiven Menschen kümmern sich im Mehrgenerationenhaus in der Kurfürstenstraße seit März 2015 auch um Asylsuchende und bringen sie mit denen zusammen, die ihnen helfen wollen. So werden Deutschkurse angeboten, es gibt Beratungen und allgemeine Alltagsbegleitung. Außerdem werden die Helfer selbst für ihre Aufgaben ausgebildet. Ohne Geld geht das alles nicht. Deshalb hat der Stadtrat jetzt einem Zuschuss für Sachkosten bis zu 5000 Euro im Jahr und maximal 25 000 Euro Personalkostenzuschuss zugestimmt.
In der Begründung zu dem Beschluss steht: "Das Mehrgenerationenhaus in der Kurfürstenstraße ist (…) Anlaufstelle für einen Großteil der in Wittlich lebenden Asylbewerber und für ehrenamtliche Hilfskräfte (…). Die zur Zeit anstehenden Integrationsmaßnahmen für die Asylbewerber erfordern weiterhin erhebliche Anstrengungen." sos