Zwei Dirigenten und ein großes Orchester

Unter dem Motto: „In Harmonie vereint“ : Zwei Dirigenten und ein großes Orchester

Das gemeinsame Proben hat sich gelohnt. Für das erste Neujahrskonzert des Blasorchesters Wittlich zusammen mit dem Musikverein Bergweiler gibt es viel Applaus.

Das Neujahrskonzert des Blasorchesters Wittlich hat eine lange Tradition. In diesem Jahr gab es dennoch eine Premiere. Erstmals spielte das Blasorchester   das große Konzert zum Jahresbeginn zusammen mit seinem Partnerverein aus Bergweiler.

Wie die beiden Vorsitzenden der Spielgemeinschaft, Monika Könen aus Bergweiler und Rainer Becker aus Wittlich, bei ihrer Begrüßung sagten, haben die  beiden weiterhin eigenständigen Vereine mit gemeinsamen Proben im April begonnen und im Laufe des Jahres bereits mehrere  kleinere Auftritte absolviert.

Dass das Motto des Konzerts „In Harmonie vereint“ gelungen ist, haben die Musiker im ausverkauften Wittlicher Atrium bewiesen. Durch das anspruchsvolle Programm führten abwechselnd die Wittlicher Dirigentin Britta Eul und der Dirigent des Musikvereins Bergweiler Hans-Karl Daus.

Nach „Sympatria“, einem Konzert-Marsch für Blasorchester, spielten die Musiker Stücke aus dem Musical „Les Misérables“. Die Moderatoren Joschi Peters aus Bergweiler und Detlef Boor aus Wittlich führten mit viel Humor durch das Programm und erläuterten auch hier die Geschichte, die hinter dem Musical steckt.

Viel Applaus gab es für das dritte Stück „My secret Lovesong“ und auch mit dem Stück „Tirol 1809“ begeisterten die Musiker  das Publikum. Dabei gab es  Passagen, bei denen einzelne Instrumente in den Vordergrund traten im Wechsel mit dem gemeinsamen Spiel des gesamten Orchesters. In die Pause ging es mit dem Motto des Abends „In Harmonie vereint“.

Auch der zweite Teil des Konzertes kam gut an bei den Zuhörern. Gespielt wurden „Where the eagles Soar“ und Auszüge aus „The Lion King“. Nach der „Annen Polka“ endete das Programm mit 80er KULT(tour) einem Medley von Liedern der neuen deutschen Welle.

Natürlich ließ das Publikum das Orchester nicht ohne Zugabe gehen. Und so erklang unter anderem der Klassiker der Blasmusik, der Radetzky-Marsch.

Das erste gemeinsame Neujahrskonzert war ein voller Erfolg. Und die Zuhörer können sich auch im kommenden Jahr auf eine solche Darbietung freuen. Denn wie Monika Könen und Rainer Becker schon am Anfang über die Zusammenarbeit verraten hatten: „Es wird weitergehen“.

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