Zwei Nationen, ein Wettbewerb

Vom Bambini- über den Schüler- bis hin zum Zehn-Kilometer-Lauf: Die etwa 300 Zuschauer haben bei optimalem Laufwetter am Sonntagmorgen eine gelungene Veranstaltung des Binsfelder Sportvereins erlebt - den 8. Deutsch-Amerikanischen Freundschaftslauf.

Binsfeld. Vor acht Jahren wollte der Sportverein Binsfeld neue Wege beschreiten und kam auf die Idee, für Deutsche und amerikanische Staatsbürger einen Laufwettbewerb zu organisieren. "Durch die Nähe zum Flugplatz Spangdahlem bot sich das geradezu an", argumentierte Gerhard Ewerts, einer der Organisatoren, am Sonntagmorgen beim 8. Deutsch-Amerikanischen Freundschaftslauf in Binsfeld.
Etwa 150 deutsche sowie mehr als 20 amerikanische Läufer und Walker, im Alter von zwei bis 91 Jahren, machten bei den insgesamt sechs Durchgängen mit. Darunter waren auch September Hodgson, ihr Mann Matt und der zwölfjährige Sohn Gage. Die amerikanische Familie wohnt seit Januar in Binsfeld und fühlt sich wohl in Deutschland. September Hodgson sagt: "Wir wohnen hier gleich in der Nähe, und ich gehe dreimal die Woche zehn Kilometer laufen. Deshalb sind wir hier dabei."
Als ältester Walker war Otto Heinkele mit von der Partie. Stolz erzählte der agile 91-Jährige, dass er erst mit 80 Jahren mit dem Walken angefangen habe, vorher jedoch auch schon gelaufen sei. 16 Veranstaltungen habe er alleine im letzten Jahr besucht, und er sei zwei- bis dreimal in der Woche sportlich aktiv: "Es ist mir ein Bedürfnis, mich zu bewegen".
Den Startschuss für den Zehn-Kilometer-Lauf gab der Kommandeur der Airbase Spangdahlem, Chris Weggeman. Geld- und Sachpreise warteten bei der Preisverleihung. uku