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Zwei Neue Teams verstärken die Rettungshundestaffel

Zwei Neue Teams verstärken die Rettungshundestaffel

Waltraud Braun mit Askan und Esther Lentes mit Shir-Khan unterstützen als neue Einsatzteams die Rettungshundestaffel Eifel-Mosel. "Such und Hilf" mit diesem Kommando werden die Flächensuchhunde der Rettungshundestaffel in die Suche geschickt, um vermisste Personen zu finden.

Doch bevor ein Familienhund zum geprüften Rettungshund wird, müssen viele Trainingsstunden und mehrere Prüfungen absolviert werden. Denn nur wenn Hundeführer und Hund ein perfektes Team bilden, können sie schwierige und stressige Situationen, wie sie im realen Einsatz auftreten, meistern. Diese Einsatzfähigkeit wird nach einer Vorprüfung in der Hauptprüfung getestet. In einem Waldgebiet von rund 25 000 Quadratmetern werden zwischen ein und drei Personen versteckt. Nun hat das Team 25 Minuten Zeit, das unübersichtliche Waldgelände abzusuchen und die Opfer zu finden. Hierbei sucht der Hund frei, ganz ohne Leine. Er trägt eine Kenndecke mit Glöckchen, als optisches Signal für Jäger und Förster und zur akustischen Orientierung des Hundeführers. Hat das Tier die Opfer gefunden, verharrt es so lange bellend, bis sein Hundeführer bei ihm ist. Diese Hauptprüfung haben Waltraud Braun mit Askan und Esther Lentes mit Shir-Khan bestanden und dürfen nun als neue Einsatzteams die BRH-Rettungshundestaffel Eifel-Mosel unterstützen. Auch die bereits bestehenden Rettungshundeteams haben ihre jährlich notwendige Wiederholungsprüfung bestanden. Somit verfügt die Staffel nun über elf geprüfte Flächensuchhunde und drei geprüfte Mantrailer, um demenzkranke Senioren, die nicht wieder zurück nach Hause finden und auf Medikamente angewiesen sind, Suizidgefährdete, bei denen dringend Eile geboten ist, Unfallopfer, die sich im Schock von der Unfallstelle entfernt haben, oder aber auch Kinder, die nach dem Spielen nicht nach Hause kommen, zu suchen. Für solche Suchen wurden die Rettungshunde der BRH-Rettungshundestaffel Eifel-Mosel dieses Jahr bereits 35 Mal alarmiert. (red)/Foto: privat