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Zwei Wittlicher Projekte, etwas Kritik

Digitales in der Bauwelt : Zwei Wittlicher Projekte, etwas Kritik

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Wittlicher Kulturgüter hat die Archäologin Dr. Rosemarie Cordie das Projekt Armob vorgestellt. Armob steht für „Antike Realitäten – mobil erleben“ und beschreitet neue Wege in der Rekonstruktion historischer Stätten (der TV berichtete mehrfach).

Es präsentiert dem Betrachter vor Ort auf seinem Smartphone oder Tablet mittels der Augmented Reality-Technik ein vollständig rekonstruiertes Bauwerk in der aktuellen Landschaft und Umgebung.

Die Wittlicher Zuhörer waren begeistert von den Möglichkeiten, nicht zuletzt weil eines der Kernanliegen des Vereins, die römische Villa, so virtuell wiederauferstehen konnte. Diskutiert wurde aber auch über ein (noch) nicht existentes Bauwerk der Stadt, das weitaus umstrittener ist. Ein in der Kirchstraße geplantes Bauvorhaben bewegt den Verein, der auch die Kulturdenkmäler innerhalb der Stadt behüten möchte. Der Vorstand erläuterte, dass der Verein aktuell mit allen Beteiligten am Bau das Gespräch sucht, um eine Lösung zu finden wegen der kritisch gesehen Aspekte wie Monotonie der Fassadenwirkung sowie Gestaltung der Obergeschosse als Staffelgeschoss.