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Spende
7500 Euro für wertvolle Bibliothek

Die Vertreter von Sparkasse, der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland und des Cusanusstifts vor einer Vitrine mit wertvollen Handschriften.
Die Vertreter von Sparkasse, der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland und des Cusanusstifts vor einer Vitrine mit wertvollen Handschriften. FOTO: Beckmann Clemens
Bernkastel-Kues. Die Sparkasse Mittelmosel und die Provinzial Rheinland unterstützen den Erhalt der Handschriftensammlung im St. Nikolaus Hospital/Cusanusstift in Bernkastel-Kues. Von Clemens Beckmann
Clemens Beckmann

Die Bibliothek im St. Nikolaus Hospital/Cusanus-
stift in Bernkastel-Kues ist wertvoll – viel kostbarer als viele Menschen wissen. Die von Nikolaus Cusanus (1401 bis 1464) zusammengetragene und gestiftete Sammlung umfasst 316 Handschriften ab dem neunten Jahrhundert. Es gibt es immer etwas zu restaurieren. „Wir sind da auf Spenden angewiesen. Das Geld ist bei uns gut angelegt“, sagt Rektor Leo Hofmann.

Die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland (5000 Euro) und die Sparkasse Mittelmosel (2500 Euro)  unterstützen diese Arbeit. Hans Wilms, Vertriebsleiter der Provinzial Rheinland, wusste vor der Übergabe und Besichtigung auch nicht welche Schätze in der Bibliothek lagern. Von daher sei das Geld besonders gut angelegt, sagt er.

Sparkassenvorstand Eric Westeheide sieht das genauso. „Die Bibilothek ist etwas ganz Wertvolles, auch für die Bildung und Forschung.“

Das Cusanus-Hospital sei in seiner Gesamtheit ein „einzigartiger Kulturschatz“, sagt Verwaltungsratsvorsitzender Lothar Künzer. „Die Bibliothek ist dabei eine der wertvollsten Privatsammlungen in der Welt.“

Um die Gesamtanlage, zu der auch das von Nikolaus Cusanus gestiftete Seniorenheim und die Kapelle in der sein Herz ruht gehören, zu erhalten, ist viel Geld nötig. Erst jüngst wurden, so Hofmann und Künzer, mehr als 500 000 Euro in die bauliche Substanz investiert.

Unter anderem wurde im Seniorenheim ein zweiter Fluchtweg gebaut. „Sonst hätten wir den Laden dicht machen müssen. Die Auflagen sind streng“, sagt der Rektor.