| 20:41 Uhr

Abriss des ehemaligen Polizeiamtes dauert mehrere Wochen

Die Abrissarbeiten an dem ehemaligen Polizeigebäude in der Kirchgasse in Traben-Trarbach haben begonnen. TV-Foto: Klaus Kimmling
Die Abrissarbeiten an dem ehemaligen Polizeigebäude in der Kirchgasse in Traben-Trarbach haben begonnen. TV-Foto: Klaus Kimmling FOTO: klaus kimmling (kik), klaus kimmling ("TV-Upload kimmling"
Traben-Trarbach. Mehr Licht und Luft: Diese Hoffnung verbinden die Trarbacher mit dem Abriss des seit vielen Jahren leer stehenden früheren Polizeireviers. Die Arbeiten dauern mehrere Wochen, weil drum herum andere Häuser stehen.

Traben-Trarbach. Der Abriss des alten Polizeiamtes in der Kirchgasse im Stadtteil Trarbach läuft. Im Hauruck-Verfahren und dem gnadenlosen Einsatz einer Abrissbirne geschieht dies allerdings nicht. Denn drum herum stehen andere Häuser. Das ehemalige Polizeiamt dagegen steht seit mehr als 20 Jahren leer. Von außen wirke es zwar noch brauchbar, doch innen musste man um sein Leben fürchten. Der Abriss steht seit langem zur Debatte. Doch es war nicht einfach die Denkmalschutzbehörde von ihm zu überzeugen.
Was jetzt passiert, ist schon ein Großprojekt. Wegen der angrenzenden Häuser, wird der Abriss mehrere Wochen, bis in den März, dauern. Und die Kosten, 290 000 Euro, sind beträchtlich. Die Stadt verfügt aber über Fördermittel für die Stadtsanierung. und muss deshalb nur einen Eigenanteil von knapp 60 000 Euro schultern.
Es gibt also über einen längeren Zeitraum Lärm und Staub in der Kirchgasse. Die Anwohner seien aber froh über den Abriss, sagt Stadtbürgermeister Patrice Langer. Dadurch werde der Wert ihrer Immobilien erhöht. Einige hätten auch schon angekündigt, dann wieder in ihr Eigentum zu investieren.
Was auf dem freiwerdenden Gelände passieren soll, steht noch nicht fest. Eines ist aber klar. Es wird nicht wiederbebaut. Seit einiger Zeit dreht sich im eng bebauten Stadtteil Trarbach vieles darum, Licht und Luft mehr Raum zu geben. Dafür setzt sich auch die Initiative "Leben in Trarbach" ein.
Ein Planer wird sich im Auftrag der Stadt mit dem Gelände beschäftigen, unter dem der Schottbach fließt. Der allgemeine Wunsch: Dort soll etwas entstehen, was die dort wohnenden Menschen aber auch Gäste zum Verweilen einlädt. cb