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Am Hochmoselübergang entsteht eine ganz besondere Rastanlage

Auf der Höhe hinter dem Hochmoselübergang soll die Rastanlage entstehen. TV-Foto. Klaus Kimmling
Auf der Höhe hinter dem Hochmoselübergang soll die Rastanlage entstehen. TV-Foto. Klaus Kimmling FOTO: (m_wil )
Zeltingen-Rachtig/Ürzig. Ein Wettbewerb wird entscheiden, wie die geplante außergewöhnliche Rastanlage am Hochmoselübergang gestaltet werden soll. Es dürfte sich lohnen. Investiert werden können voraussichtlich etwa fünf Millionen Euro.

Zeltingen-Rachtig/Ürzig. Es dauert noch etwa zwei Jahre, bis die B 50 neu, inklusive des Hochmoselübergangs zwischen Zeltingen-Rachtig und Ürzig fertig ist. Parallel dazu soll kurz hinter der Brücke auf der Hunsrückseite in Fahrtrichtung Longkamp eine Rastanlage eröffnet werden. Klingt erst einmal nicht spektakulär, weil das ja an viel befahrenen Strecken üblich ist. Doch in diesem Fall sieht es anders aus, was schon die geplante Investitionssumme deutlich macht. Edeltrud Bayer, Leiterin des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier, spricht von einer Summe im mittleren einstelligen Millionenbereich. Für 48 Auto und zehn Busparkplätze, die dort auch geplant sind, wäre das etwas viel. Entstehen soll dort oben aber ein Plateau, das unter anderem eine Freizeitanlage sein und einen Aussichtspunkt beherbergen soll. Der Autofahrer oder Businsasse, der dort oben aussteigt, soll sehen, dass diese Region etwas ganz Besonderes ist - beim Blick ins Moseltal aber auch beim Gang über das Gelände, das auch in das Wanderwegenetz angebunden werden soll.
Nach langen Verhandlungen, unter anderem in Berlin, sei es gelungen, dass das Bundesverkehrsministerium hier etwas schafft, dass es so noch nicht oft gibt, sagen Ulf Hangert, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, und der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium Peter Bleser. Landschaftsarchitekten und Stadtplaner können sich an einem Wettbewerb beteiligen. Anfang März 2017 soll feststehen, wer den Auftrag erhält. cb