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Hilfe
Afrikanische Botschafterin besucht Mali-Haus in Longkamp

Die malische Botschafterin Oumou Sall Seck (2. von links)  und weitere Mitarbeiter der malischen Botschaft zusammen mit Landrat Gregor Eibes, Peter Brucker und Inge Brucker vor dem Mali-Haus in Longkamp.
Die malische Botschafterin Oumou Sall Seck (2. von links)  und weitere Mitarbeiter der malischen Botschaft zusammen mit Landrat Gregor Eibes, Peter Brucker und Inge Brucker vor dem Mali-Haus in Longkamp. FOTO: Christoph Strouvelle
Longkamp. Beim Tag der offenen Tür stellt der Verein  Mali-Hilfe seine Arbeit  vor. Von Christoph Strouvelle

Hoher Besuch in Longkamp: Oumou Sall Seck - die malische Botschafterin mit Sitz in Berlin hat das dortige Mali-Haus besucht. Anlass war der Tag der offenen Tür, bei dem der Verein Mali-Hilfe seine Aktivitäten vorgestellt hat. Die Mitglieder rund um den Vorsitzenden Peter Brucker engagieren sich für den Aufbau von Struktureinrichtungen in dem westafrikanischen Land, das zu den ärmsten der Welt gehört. Durch die Unterstützung des Vereins werden vorwiegend in ländlichen Regionen Malis der Bau und die Einrichtung von Wasseraufbereitungsanlagen, Schulen, Kindergärten, Geburtskliniken und Getreidebanken möglich. Für Landrat Gregor Eibes, Vorstandsmitglied bei der Mali-Hilfe, ist der Besuch der Botschafterin eine große Ehre. Das zeige, dass Politiker die Arbeit von Peter Brucker wertschätzen und sei ein weiterer Ansporn für alle, die für die Mali-Hilfe tätig sind. „Wir können wirklich stolz darauf sein, dass wir hier Menschen haben, die sich uneigennützig für die Probleme in Westafrika einsetzen“, sagte er. Die Botschafterin dankte Brucker für die Hilfe, die er mit seinen Mitstreitern für das malische Land leistet. Sie sei überwältigt davon, in welcher Form und Darstellung sie im Mali-Haus in Longkamp ihr Land in vielen liebenswerten Details vorfinde, sagte sie.

Neben der Botschafterin haben etwa 200 Neugierige die Möglichkeit genutzt, sich ein Bild über die Arbeit der Mali-Hilfe zu machen und das Mali-Haus zu besichtigen. Zum Programm gehörten die Auftritte der Trommelgruppen Abeilles Sauvages aus Monzelfeld und Sikudhani aus Oberhambach, ein Basar, landestypische Gerichte, der Film Mali-Blues, in dem Musiker ihre Geschichten aus dem Land erzählen, eigene Filmaufnahmen von Bruckers Reisen nach Mali und ein Abschlussgottesdienst.

Der Tag der offenen Tür gehörte zu einer Veranstaltungsreihe, bei der 17 Institutionen in Rheinland-Pfalz und im Saarland zeigen, wie globale Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann.