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Bernkastel-Kues
Burgbergtunnel: So verläuft die geplante Fluchtröhre

FOTO: Klaus Kimmling
Bernkastel-Kues. Über die Sinnhaftigkeit einer Fluchtröhre für den Burgbergtunnel in Bernkastel-Kues ist viel geredet und geschrieben worden. Von Clemens Beckmann
Clemens Beckmann

Doch nun zählen Fakten: Voraussichtlich im November wird mit dem Bau begonnen. Eine EU-Vorgabe verlangt es für Tunnel ab einer Länge von 400 Metern. Dafür wird das 555 Meter lange Bauwerk voraussichtlich bis Juni 2019 gesperrt. Das wiederholt sich dann von November bis Februar 2020.

Wie wird diese Röhre verlaufen? Burkhard Born von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich erklärt es: Demnach wird der Fluchtstollen auf der rechten Seite – von der Einfahrt an der Mosel aus betrachtet – gebaut. Etwa in der Mitte des 1997 in Betrieb genommenen Bauwerks werde der Zugang sein. Dort werde auch eine Schleuse installiert, damit kein Rauch und keine Gase in die zweite Röhre eindringen könnne. Diese führe dann nach oben und komme neben der Ausfahrt des großen Tunnel ans Tageslicht.

Der Kreis ist Träger des Projekts. Wie berichtet sind etwa 6,8 Millionen Euro veranschlagt. 88 Prozent trägt das Land, den Rest der Kreis.

Allerdings, so Burkhard Born, werde ein Teil des Geldes auch in eine verbesserte Technik im Tunnel investiert.