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Besuch
Die Begeisterung hält noch an

Bernkastel-Kues. Ins Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues kehrte am Donnerstag nach einigen Aufräumarbeiten wieder der Alltag ein.

„Am Mittwoch war alles etwas hippelig“, blickt Hubert Friedrich auf den Besuch des niederländischen Königspaares zurück. König Willem-Alexander und Königin Máxima hätten sich sehr für die Ergebnisse der Tagung von niederländischen und deutschen Winzern interessiert und auch Nachfragen gestellt, obwohl der Zeremonienmeister sehr die Zeit im Blick gehabt hätte.

Auch wenn der Besuch dem Steillagenzentrum und nicht der Stadt galt, so war er doch ein Höhepunkt in der Geschichte von Bernkastel-Kues. „Ich werde jetzt bei Begrüßungen nur noch die linke Hand geben, die rechte bleibt Königen vorbehalten“, sagt Stadtbürgermeister gut gelaunt am Tag nach der kurzen royalen Visite.

Alle Augen hatten sich am Vortag auf Königin Máxima gerichtet. Port bringt aber auch König Willem-Alexander ins Spiel. „Er hat sehr viel Interesse am Weinbau gezeigt“, sagt er. Insgesamt sei die Atmosphäre sehr gelöst und gar nicht protokollarisch gewesen. Das DLR habe den Arbeitsbesuch auch sehr gut organisiert, lobt er.

Vielleicht bleibt ja sogar doch etwas für die Stadt hängen. Das Königspaar hatte ein Foto fürs Familienalbum gewollt. Es entstand an der Fierskapelle oberhalb der Kueser Weinberge. Vielleicht geht es ja um die Welt. Das wäre natürlich eine tolle Werbung für Bernkastel-Kues und die gesamte Region.

Der König habe ihm gesagt, dass er von dem Abstecher an die Fierskapelle „total begeistert“ sei, berichtet Hubert Friedrich.

Und er habe auch betont, dass die Kooperation und der Austausch zwischen niederländischen und deutschen Winzern fortgesetzt werden solle und dass das Steillagenzentrum dafür ein idealer Ort sei.