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Die Zeit der Bagger

Die frühere französische Schule gegenüber der St.-Bernhardskirche wird jetzt abgerissen, um Platz für Wohnbebauung zu schaffen. Foto: Sonja Sünnen
Die frühere französische Schule gegenüber der St.-Bernhardskirche wird jetzt abgerissen, um Platz für Wohnbebauung zu schaffen. Foto: Sonja Sünnen
WITTLICH. (sos) Bagger und Brechanlage stehen gegenüber der St. Bernhardskirche bereit: Die ehemalige französische Schule wird abgerissen. Die Firma Fandel und Palzkill aus Bitburg will das Gelände – insgesamt 1,4 Hektar – vom Bund kaufen. Dort sollen Einfamilienhäuser gebaut werden.

Der Stadtrat hat schon mehrfach sein "okay" zur Zukunft des Geländes gegeben, auf dem noch die französische Schule steht. Jetzt stimmte er zu, die Fläche in zwei Teile zu splitten, um dem Ziel, dort Grundstücke für Wohnbebauung zu schaffen, näher zu kommen. Der Grund für das Splitten ist die Tatsache, dass in dem Bereich, der zum "Trichterfeld" angrenzt, der Boden vermutlich wegen eines in den 80er-Jahren lecken Heizöltanks verunreinigt ist. Dieser Bereich "B" muss saniert werden. Um die Entwicklung des Konversionsgebietes deshalb nicht zu blockieren, wurde jetzt vom Stadtrat über den Bereich "A" als nun eigenständiger Plan gesprochen. Der Rat stimmte dem Entwurf zu, der nun öffentlich ausgelegt wird. Derweil kommen ab sofort schon Bagger und Brechmaschine auf diesem Bereich "A" zum Einsatz. Die Abrissarbeiten beginnen nach Absprache mit dem Noch-Eigentümer Bund, um nach Vorlage aller Genehmigungen direkt mit der Umsetzung "Wohngebiet" beginnen zu können. Für den reinen Abriss des Schulgebäudes rechnet die Firma mit rund drei Wochen je nach Witterung. Bis dahin sind laut Lothar Schaefer, der von den Stadtwerken die Verhandlungen begleitet, noch städtebaulicher und Erschließungs-Vertrag sowie naturgemäß der Kaufvertrag mit dem Bund abzuschließen. Er sagte auch im Stadtrat: "Die Nachfrage nach diesen Grundstücken ist übrigens sehr gut."