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Weinbau
Fachleute aus der Region beim Weinbaukongress

Bernkastel-Kues/Stuttgart. (red)  Der 63. Internationale Kongress des Deutsche Weinbauverbands (DWV) vom 4. bis 6. November bietet Weinfachleuten die Chance, zukünftige Entwicklungen mitzubestimmen. „Gerade bei der Digitalisierung, die auch unsere berufliche Welt auf den Kopf stellen wird, ist es angezeigt, Bescheid zu wissen und mitzureden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

Eine solche Tagung, wie „Weinbau 4.0 – Digitalisierung in der Prozesskette“ habe die deutsche Weinbranche noch nicht gesehen, so der Deutsche Weinbauverband. Rund 80 Fachleute aus aller Welt bringen sich als Moderatoren und Referenten in diese Tagung ein.

Darunter sind auch Fachleute vom DLR Mosel, wie Matthias Porten und Achim Rosch, die vor Ort ganz dicht an der Thematik sind, ebenso wie Forscher von quasi allen wichtigen deutschen Weinbau- und Agrarforschungsanstalten sowie von digitalen Weingütern aus dem Ausland.  Unter den externen Referenten sind Prominente wie der Fendt-Chef Peter-Josef Paffen oder der geistige Vater von Industrie 4.0, Prof. Dr. Detlef Zühlke.

Wer mehr will, der kann in den rund 30 speziellen Arbeitsgruppen  aktiv mitwirken.  Die  Empfehlung des Deutschen Weinbauverbandes lautet daher, sich das Tagungsprogramm auf www.dwv-kongress.de anzusehen – und sich direkt anzumelden.

Der DWV verweist für die Anreise unter anderem auf das Busreiseangebot des DLR Mosel und empfiehlt, auf jeden Fall öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Besucher sollten sich auch die Zeit gönnen, die Technik nicht nur live zu erleben, sondern auch zu schmecken. In der Verkostungszone ist das Angebot an Versuchsweinen noch breiter aufgestellt als bisher, auch von ausländischen Forschungsanstalten. 

„Die jungen Winzerinnen und Winzer möchten wir besonders auf das Programm des Young Professionals Day am 5. November hinweisen, an dem unter anderem auch die Winzerfrauen von Vinissima mitwirken“, so der DWV. Auf der Studiobühne werde ein spannendes Info-Programm geboten. „Wer will, der kann dort auch die Weinwelt neu erleben, indem er durch eine 360 Grad Virtual Reality Brille schaut“, so der DWV.