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Groß und gefürchtet: Vortrag über die Festung auf dem Mont Royal

 Die Überreste der Festung auf dem Mont Royal. TV-Foto: privat
Die Überreste der Festung auf dem Mont Royal. TV-Foto: privat
Traben-Trarbach. Vor 325 Jahren im Juli wurde der Grundstein für die größte und gefürchtetste Festung, die der franzöische Festungbaumeister Vauban jemals gebaut hat, gelegt. Aus diesem Anlass wird am 25. Juli ein Vortrag über den Mont Royal in Traben-Trarbach deren Schicksal beleuchten.

Traben-Trarbach. Am 7. Juli 2008 wurden von der Unesco zwölf der Festungsstädte Vaubans zum Weltkulturerbe ernannt. Dieses Ereignis und auch die Feierlichkeiten zum 300. Todesjahr des berühmten Baumeisters König Ludwig XIV. im Jahr davor haben die Neugier und ein ganz neues Interesse an der größten und gefürchtetsten Festung, die Vauban jemals gebaut hat, geweckt. Sie wurde 1698 geschleift, demontiert und dem Erdboden gleichgemacht.
So ist heute von der Festung nicht viel Sichtbares geblieben, denn die bemerkenswerten unterirdischen Überreste erschließen sich eigentlich nur denjenigen, die sich einer Führung durch die Ausgrabungen anschließen.
Aber selbst dann ist sehr viel Vorstellungsvermögen gefragt, um die riesige Festungsanlage und die Festungsstadt vor dem inneren Auge wiedererstehen zu lassen.
Aufgrund dieser Erfahrung wird Lutz Reichardt in seinem Vortrag "Ex nihilo - ad nihilum? Mont Royal - Das eigenartige Schicksal einer französischen Festungsstadt an der Mosel" versuchen, das zu zeigen und von dem zu berichten, was bei einem Rundgang auf dem Trabener Halbinselberg nicht oder nur sehr unvollkommen deutlich gemacht werden kann. red

Der Vortrag findet aus Anlass der Grundsteinlegung zum Festungsbau vor 325 Jahren im Rahmen des Programms des Vereins der Freunde und Förderer der Festung Mont Royal am Mittwoch, 25. Juli, um 19 Uhr im Stadthaus Alter Bahnhof in Traben statt.