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Kleinod erstrahlt in neuem Glanz

Dank großzügiger Spenden konnte der Bildstock „Die sieben Schmerzen Mariens“ wieder instand gesetzt werden. TV-Foto: Ursula Schmieder
Dank großzügiger Spenden konnte der Bildstock „Die sieben Schmerzen Mariens“ wieder instand gesetzt werden. TV-Foto: Ursula Schmieder
Neumagen-Dhron. (urs) Frisch koloriert und eingerahmt von Rosenstöcken säumen "Die sieben Schmerzen Mariens" als echtes Kleinod der Gemeinde Neumagen-Dhron den Weg zur Märtyrerkapelle. Vor gut vier Jahren waren die Bildstöcke noch in einem bedauernswerten Zustand gewesen.

Eine Restaurierung war nur noch bei vier der auf um 1900 datierenden Votivplatten möglich. Außerdem war ein Bildstock im Zuge der Flurbereinigung bis dahin halb im Boden versunken. Bei einem Ortstermin hatten sich Denkmalpflegerinnen aus Mainz (der TV berichtete) von der Qualität der teils hochwertigen, filigranen Gussplatten überzeugt. Die Tatsache, dass andere Platten im Stil bäuerlicher Volkskunst gefertigt sind, lässt auf verschiedene Künstler schließen. Vor zwei Jahren wurde der Wittlicher Steinmetz Sebastian Langner mit der Restaurierung sowie dem Hauen neuer Platten beauftragt, was er für einen Sonderpreis übernahm. Die Restaurierung in einer Größenordnung von rund 12 500 Euro war nur möglich dank der großen Spendenbereitschaft der Bürger.