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Kraftanstrengung für eine weitere Halle

Die beiden Sporthallen (hier ein Blick in die Halle des Gymnasiums) sind stark frequentiert. Deshalb soll ein weiterer Raum geschaffen werden. TV-Foto: Marita Blahak
Die beiden Sporthallen (hier ein Blick in die Halle des Gymnasiums) sind stark frequentiert. Deshalb soll ein weiterer Raum geschaffen werden. TV-Foto: Marita Blahak
Zwei Sporthallen für mehr als 2000 Schüler sind zu wenig. Der Kreis Bernkastel-Wittlich sucht nach Abhilfe und einem geeigneten Standort. Die Finanzierung dürfte gesichert sein.

Bernkastel-Kues. Mehr als 2000 Schüler besuchen die fünf Schulen im Schulzentrum in Bernkastel-Kues (Nikolaus-von-Kues-Gymnasium, Freiherr-vom-Stein-Realschule, Hauptschule, Burg-Landshut-Schule, Berufsbildende Schule). Für den Schulsport stehen in diesem Bereich zwei Hallen zur Verfügung: die des Gymnasiums und die große doppelstöckige Sporthalle.

Zu wenig, hat man vor Ort erkannt. Zu wenig attestiert auch die Aufsichts- und Dienstleistungs-Direktion (ADD) in einem Gutachten, das vom Kreis Bernkastel-Wittlich angeregt wurde.

Bei einem Ortstermin im Oktober vergangenen Jahres seien die für den Schulsport nutzbaren Stätten inspiziert worden, erläutert Pressesprecherin Miriam Lange. Gleichzeitig seien die Klassenzahlen der Schulen aufgelistet worden.

Ergebnis: Es besteht Bedarf für eine weitere Fläche (27 x 15 Meter), im Fachjargon Übungseinheit genannt. Dieser Bedarf wurde der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich Anfang des Jahres mitgeteilt.

Am kommenden Montag, 2. Februar, wird sich der Kreisausschuss über die Sachlage informieren. Nach Angaben von Alfons Kuhnen, Presssprecher der Kreisverwaltung, befinden sich die Planungen noch im Anfangsstadium. Im Haushalt des laufenden Jahres stehen nach seiner Auskunft für die Planung 20 000 Euro bereit.

Im Finanzhaushalt 2010 sind dann, so Kuhnen, 1,3 Millionen Euro für den Bau vorgesehen. Ob es sich dabei um einen Neubau oder einen Anbau an eine der bestehenden Halle handelt, sei noch völlig offen. Es werde auch noch einiger Akribie bedürfen, einen geeigneten Standort zu finden. Das Schulzentrum ist dicht bebaut und zwischen Mosel und Cusanusstraße eingezwängt.

"Wie eine weitere Halle dann genutzt wird, müssen die Schulen dann untereinander aushandeln", kündigt Kuhnen an. Bis dahin wird es aber weiterhin Probleme bei der Zuteilung der Sportstunden. Kuhnen: "Allerdings sieht das Gutachten auch in den vorhandenen Sportstätten auch noch Reserven."