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Verkehr
Mehr Begegnungsverkehr in der Altstadt

Bernkastel-Kues. Die Tunnelsperre bewirkt Änderungen für Bernkastel.

Die ab kommenden Montag, 1. Oktober, geltende Sperrung des Burgbergtunnels in Bernkastel-Kues trifft in erster Linie die Verkehrsteilnehmer, die zwischen der Mosel und dem Hunsrück und umgekehrt unterwegs sind. Wie berichtet müssen sie bis Juni 2019 und dann noch einmal von November 2019 bis Februar 2020 wegen des Baus einer Fluchtröhre den Umweg über die L 158 zwischen Mülheim und dem Blochkaus nehmen, um an ihr Ziel zu kommen. Da sollte die Abfahrt etwas vorverlegt werden, denn auf der so genannten Kaffeestraße, die kurvenreich ist, sind  viele Lastwagen unterwegs.

Die Verantwortlichen in Bernkastel-Kues können das nicht beeinflussen. Sie auch andere Probleme lösen: Zum Beispiel die Frage nach dem Lieferverkehr in der Bernkasteler Altstadt, die normalerweise für Fahrzeuge gesperrt ist. Die Lieferanten, die morgens dort aus Richtung Brücke anfahren dürfen, verlassen die Altstadt üblicherweise über die Burgstraße sowie den Tunnel.

Das ist nun für längere Zeit nicht möglich. Nach Auskunft des Stadtbeigeordneten Wolfgang Pastor sollen die Lieferanten am sogenannten roten Platz in der Burgstraße drehen und dann wieder in Richtung Brücke die Altstadt verlassen. Ob es im Begegegnungsverkehr zu Problemen kommt, müsse abgewartet werden, sagt Pastor.

Auch die Altstadtbewohner sind von der mehrmonatigen Tunnelsperrung betroffen. Für sie gilt: Die Einbahnstraßenregelung in der Burgstraße und Hinterm Graben wird ausgesetzt. In diesen Bereich gilt ein beschränktes Halteverbot. Wer vom Hunsrück über die B 50 in Richtung Bernkastel fährt, wird nur bis zur Zufahrt zur Burg Landshut kommen. Dort wird eine Schranke errichtet, die die Fahrt durch die Innenstadt verhindert.