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Mit Hilfsdiensten das Taschengeld aufbessern

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Bernkastel-Kues. Das Jugendkulturzentrum (Jukuz) Bernkastel-Kues und die Akademie Kues wollen ein gemeinsames Projekt starten und eine Taschengeldbörse ins Leben rufen. Die Idee: Schüler unterstützen Senioren mit kleinen Hilfstätigkeiten und bessern so ihr Taschengeld auf.

Bernkastel-Kues. Gartenarbeit, mit dem Hund spazieren gehen, Einkaufsdienste, Hilfe im Haushalt, Straße kehren, Haustiere versorgen, Schnee räumen und vieles mehr: Es gibt so viele Tätigkeiten, die ältere Menschen oft nur noch mit Mühe bewältigen können. Für junge Menschen ist das hingegen kein Problem. Ingrid Schlömann, Seniortrainerin aus Bernkastel-Kues, hat eine Idee, wie man Jung und Alt zusammenbringen kann und von der beide profitieren. Schlömann: "Mit der Taschengeldbörse möchten wir nicht einfach nur Jugendlichen eine Tätigkeit vermitteln, sondern ganz bewusst vor allem den Kontakt zwischen Alt und Jung herstellen und damit das gegenseitige Interesse und das Verständnis zwischen den Generationen fördern."
Das Jukuz, das Jugendparlament der Stadt und die Akademie Kues sind Ansprechpartner und unterstützen organisatorisch das Projekt. Stadtbürgermeister Wolfgang Port ist sich sicher: "Das ist eine gute Sache für die Stadt."
Einen Obolus von maximal fünf Euro soll es für den Hilfsdienst geben. Jugendpfleger Guido Moll macht deutlich: "Diese Tätigkeiten sollen keine Minijobs ersetzen. Es geht um kleine Sachen."
Und es geht jetzt darum, die jungen Helfer und die Senioren zusammenzubringen. Das Jukuz und die Akademie Kues als Einrichtung der Senioren- und Erwachsenenbildung wollen das Projekt bekannt machen und dafür werben. Ferner werden Flyer beispielsweise in Arztpraxen und Geschäften ausgelegt.
Die Initiatoren hoffen, zum 1. Dezember mit der Taschengeldbörse an den Start gehen zu können. sim