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| 21:35 Uhr

Rock aus dem Bauch

Das Rocken für einen guten Zweck verbindet Matthias Guckel, Ferdi Löwen, Christian Kolhosser, Charly Wiesel und Leo Friedrich (von links). TV-Foto: Ursula Schmieder
Das Rocken für einen guten Zweck verbindet Matthias Guckel, Ferdi Löwen, Christian Kolhosser, Charly Wiesel und Leo Friedrich (von links). TV-Foto: Ursula Schmieder
Der Jüngste ist 36 - der älteste 67 Jahre jung. Doch wenn die fünf Musiker von "Rock am Stock" loslegen, ist vom Altersunterschied der "Rolling Stones der Mittelmosel" nichts zu spüren. Von unserer Mitarbeiterin Ursula Schmieder

Lieser/Bernkastel-Kues. Am Stock gehen sie noch lange nicht, die fünf Moselaner von "Rock am Stock". Schließlich sind sie für einige ihrer Fans "die Rolling Stones der Mittelmosel", und die rocken ja auch ungeachtet ihres Alters immer weiter. Ebenso wie Phil Collins mit dem Frontmann Leo Friedrich verglichen wird. Dennoch hat das Alter einiger Bandmitglieder Pate gestanden bei der Namensfindung. Irgendwann sei der Name einfach da gewesen, erinnert sich Schlagzeuger Ferdinand Löwen.Aber auch die Jüngeren der Musiker im Alter von 36 bis 67 Jahren können sich problemlos mit "Rock am Stock" identifizieren. "Wir machen das alle nur aus Spaß an der Freud", erklärt Friedrich, dass es das gemeinsame Hobby ist, das sie zusammen schweißt. Initiiert hatte die Gründung der Band Matthias Guckel. Als der aus dem Saarland stammende Urologe an die Mosel zog, hielt er nach Gleichgesinnten Ausschau. In Lieser entdeckte der E-Gitarrist bei Löwen ein schon etwas angestaubtes Schlagzeug. Und da Löwen Friedrich kannte und der wiederum Keyboarder Christian Kolhosser und Bassist Charly, alias Karl-August Wiesel aus Bernkastel-Andel, war die Band rasch komplett.Ihre Pläne, nur so zum Spaß zu spielen, wurden jedoch schon bald durchkreuzt. Kaum hatten sie im August 2003 zu proben begonnen, kamen auch schon die ersten Anfragen. Mit einem Auftritt für die Tsunami-Flutopfer stieg "Rock am Stock" schließlich ein ins Konzertgeschäft. Mittlerweile müssen die Fünf sogar schon bremsen. Denn eigentlich wollen sie mit im Schnitt einem Konzert pro Monat vor allem Spaß und keinen Stress haben. Am liebsten spielten sie für einen guten Zweck, erzählt Guckel, der wie alle anderen ohne Noten spielt. Dieses Kunststück ist Friedrich zu danken, der nicht nur die passenden Titel auswählt, sondern sie dann auch den anderen beibringt. Inzwischen umfasst ihr notenloses Repertoire rund 70 Rockklassiker der 60er und 70er Jahre. Nach Noten zu spielen, sei einfach zu langweilig, begründet Friedrich, der früher mit den "troubas" und "nameless" rockte. Ansonsten spielten sie ja nur mechanisch drauf los, pflichtet Wiesel bei, der wie Löwen einst einer der "Blue Boys" war. Doch Rockmusik müsse eben "aus dem Bauch raus" kommen.